Erfahrungsschnipsel Erfahrungsschnipsel sind kurze Statements zu Erfahrungen mit der ÖEK, so wie ich sie alle paar Tage in meinem Email-Briefkasten finde. Als Erfahrungsberichte sind sie zu kurz, aber zum Wegwerfen zu schade. In diesen kurzen Zitaten zeigt sich auch recht deutlich, dass die positiven Wirkungen dieser Kost nicht nur im Bereich der Krebserkrankung zu suchen sind.

"Erinnern Sie sich, dass mein letzter CT-Scan vom Juni kein neues Wachstum meines Tumors zeigte, aber etwas Entzündung der Bauchspeicheldrüse und eine kleine Zyste in meiner linken Niere? Jetzt habe ich die Ergebnisse meines letzten CT-Scans und die sind folgendermaßen: Die Zyste existiert nicht mehr, die Bauchspeicheldrüse ist auch nicht mehr geschwollen und schließlich und am wichtigsten von allem, ein leichter Rückgang meines Lebertumors!!! Wir hatten auch ein positives Ergebnis erwartet, da meine Gelbsucht bereits verschwunden war und meine Tumormarker schon zum 2. Mal in Folge positive Ergebnisse gezeigt hatten. " (12/07)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die kommentierte Lebensmittelliste der erlaubten und verbotenen Lebensmittel in der ÖEK (Krankenkost)

Seite 2

Fortsetzung der erlaubten Lebensmittel:Biosiegel

Fette und Öle:

In der Krankenkost kommen lediglich Leinöl und Kokosfett zum Einsatz. Leinöl verwendet man vorwiegend in Verbindung mit dem Quark als süße oder pikante Creme. Gelegentlicher Zusatz des schmackhaften Kürbiskernöls zu den mittäglichen Salaten ist OK. Zum nachträglichen Fette des bereits gegarten Gemüses wird Oleolux verwendet.

Nüsse und Saaten

Aus dieser Lebensmittelklasse ist außer Erdnüssen eigentlich alles erlaubt. Mandeln, Pinienkerne, Cashew-Kerne,Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse usw.

Das Verbot von Erdnüssen hat unterschiedliche Gründe:

Zum Einen sind die auf dem Markt befindlichen Erdnüsse – so wie man sie als Verbraucher kennt - sämtlich geröstet. Die ursprünglichen in der Frucht vorhandenen und nicht durch die Röstung veränderten Fettsäuren unterscheiden sich im Großen und Ganzen nur wenig von denen anderern Saaten. Durch das Rösten werden diese Fettsäuren allerdings derart verändert, dass sie im Organismus nicht nur ihre Funktion nicht mehr erfüllen können, sondern natürliche Funktionsabläufe sogar stark behindern. Dies' bezieht sich vor allem auf die enthaltene Linolsäure (ca. 22%) und in etwas geringerem Maße auf die einfach ungesättigte Ölsäure (ca. 55%). Trotzdem wird auch dieses Öl leider immer wieder als zum Braten besonders geeignetes Öl angepriesen.
Aus dem gleichen Grund sollten Sie alle Arten von gerösteten Nüssen und Saaten meiden, auch wenn sie in geröstetem Zustand durchaus etwas besser schmecken.
Auch die gebleichten und bis zur Geschmacklosigkeit raffinierten Standart-Salatöle enthalten zum großen Teil Erdnussöl, welches durch die diversen Raffinationsprozesse ihrer biologischen Wertigkeit beraubt wurden.

Der zweite, mindestens ebenso wichtige Grund für das Verbot der Erdnüsse ist der, dass sie verschiedene langkettige, gesättigte Fettsäuren enthalten (Arachinsäure, Behensäure), welche selbst von den heutigen, offiziell anerkannten Experten als ernährungsphysiologisch bedenklich eingestuft werden. Genau diese Fettsäuren, vor allem die Arachinsäure, welche ihren Namen ja der Erdnuss verdankt, wurden von Dr. Budwig bei ihren Untersuchungen der Fettbestandteile von Geschwulsten regelmäßig gefunden. Außerdem fand sie in Geschwulsten die noch bedenklicheren, weil noch langkettigeren, durch hohe Erhitzung zerstörten Fettsäuren von Fischölen.

Leinsaat (Linomel):

Auch die Leinsaat gehört natürlich in den Bereich der Nüsse und Saaten. Da ihr aber im Rahmen der ÖEK und ganz besonders der Krankenkost eine besondere Rolle zukommt, möchte ich Ihnen hier noch ein paar spezielle Infos zu diesem Thema zukommen lassen.

In der noch ungeschroteten Leinsaat sind die wertvollen Inhaltsstoffe durch die relativ dicke Schale bestens vor dem Einfluss von Sauerstoff und Licht geschützt. Dieser Schutz ist sogar so gut, dass ungeschrotete Leinsaat, wenn sie gegessen wird, den kompletten Verdauungstrakt unbeschadet durchläuft und diesen am Ende wieder verlassen kann, ohne dass dem Körper irgendein Nutzen dadurch entstanden wäre. Die Leinsamen müssen also bevor sie gegessen werden unbedingt geschrotet werden.

Wird die Saat beim Schroten aufgebrochen geht der Schutz durch die Schale verloren und die Entwertung der gesunden Inhaltsstoffe setzt sofort ein. Aus diesem Grund hat Dr. Budwig das Produkt LINOMEL und dessen spezielles Herstellungsverfahren entwickelt. Dabei wird die Leinsaat direkt beim Aufbrechen mit Honig wieder „eingehüllt“ und damit vor dem Zutritt von Sauerstoff geschützt. Außer dem Honig kommt hier auch noch Milchpulver zum Einsatz, so dass das Endprodukt nicht ein klebriger Honig-Leinsaat-Klumpen, sondern eine streufähiges und leicht zu handhabendes Produkt ist. Bei Linomel handelt es sich also nicht um eine Verbesserung der Leinsaat an sich, sondern um eine Verbesserung bzw. Erleichterung der Handhabung dieses Nahrungsmittels im täglichen Einsatz.

Folglich können Sie an Stelle des Linomels also genau so gut frisch geschrotete Leinsamen verwenden. Die Leinsaat sollte unbedingt erst direkt vor dem Verzehr geschrotet werden, da nach Dr. Budwigs Aussagen der Verfall der Inhaltsstoffe sofort nach dem Schroten beginnt. Deshalb sollte man nach ihren Anweisungen die aufgebrochene Leinsaat innerhalb von 10-15 Minuten gegessen haben. Abzulehnen ist auch die in Geschäften erhältliche und bereits geschrotete Ware in Plastiktüten oder Dosen, da auch diese Verpackung keinen wirklichen Schutz bietet. Auch auf diesen Aspekt wurde von Dr. Budwig speziell hingewiesen und es ist ja im Grunde offensichtlich, dass dieser Schutz durch die Verpackung, wenn er doch gegeben wäre, spätestens bei Anbruch der Tüte oder Dose wirkungslos wird. Ab diesem Moment müsste also der komplette Inhalt Verpackungseinheit innerhalb von 15 Minuten gegessen werden.

Zum Glück stellt das eigene Schroten der ganzen Leinsaat in der Küche überhaupt kein Problem dar. Wenn eine entsprechende Kaffeemühle (vgl. Artikel über sinnvolles Küchenzubehör) griffbereit und angeschlossen auf der Arbeitsplatte ihren Platz gefunden hat und dort auch bleiben kann, dann dauert der ganze Prozess des Schrotens vom Einfüllen der Saat bis zum Herausschütten der gemahlenen Leinsamen gerade einmal 15 Sekunden. Diese Kaffeemühlen brauchen im Grunde auch nicht nach jeder Benutzung wieder gesäubert zu werden, da Leinsaat durch dessen harte Schale geradezu einen Selbstreinigungscharakter aufweist. Wenn Sie den gleichen Vorgang zum Vergleich einmal mit Sesamsamen durchführen, dann wissen Sie, was ich damit meine.

Es ist auch noch sehr wichtig zu wissen, dass Dr. Budwig die Leinsaat (im Müsli und in den zahlreichen Säften) nicht nur deshalb in die Kost integriert hat, um noch etwas mehr Leinöl in der täglichen Nahrungsaufnahme unterzubringen. Wer diesem Glauben verfallen ist, könnte leicht in Versuchung geraten, die Leinsaat weg zu lassen und statt dessen einfach etwas mehr Leinöl zu verwenden. Es ging ihr hierbei vielmehr um die vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffe, welche zudem die Aufnahme der Fettsäuren des Leinöls im Organismus wesentlich erleichtern. In der Leinsaat selber liegt das Leinöl nach ihren Aussagen in einer Form und einer Umgebung (Begleitstoffe) vor, in der es vom Körper am leichtesten aufgenommen und verwertet werden kann.

Die Spurenelemente, die in der Leinsaat beim Aufbau des Leinöles und dessen späterer Aktivierung bei Wachstumsprozessen vorliegen, betrachte ich als wesentlich, auch für die Aktivierung des Leinöls im Fettstoffwechsel des Menschen.

Dr. J.Budwig: Fettfibel, S. 36

Brot:

Brot kommt in der Öl-Eiweiß-Kost eher sporadisch vor. Achten Sie darauf, nur Vollkornbrot zu sich zu nehmen. Frau Dr. Budwig erwähnt Brot vorwiegend als Zusatz zu den obligatorischen Teilen des Ernährungsplans und für den "starken Esser". Das hängt damit zusammen, dass – wenn Sie die vorgeschriebene Menge an Leinöl, Quark, ausreichendem Salat und Gemüse gegessen haben und zwischendurch auch noch die Säfte getrunken haben – vermutlich kaum noch irgend welchen Hunger übrig haben werden. In seltenen Fällen kann das vorkommen, aber die Regel ist eher, dass die ÖEKöstler darüber klagen, gar nicht alles zu schaffen. Mir sagte einmal jemand, dass die ÖEK wohl die einzige „Diät“ sei, bei der man sich die ganze Zeit fast übersättigt fühlt und trotzdem noch abnimmt. Das Abnehmen trifft allerdings hauptsächlich auf Übergewichtige zu, die im Laufe der Ernährung mit dieser Kost mit der Zeit problemlos auf ihr persönliches Idealgewicht rutschen. Dabei handelt es sich natürlich in aller Regel um eine positive Nebenwirkung, da eine Umstellung auf diese Kostform in den seltensten Fällen durch den Wunsch nach Gewichtsreduktion ausgelöst wird. Nebenbei bemerkt passiert bei Menschen mit Untergewicht eher das Gegenteil: sie nehmen so lange zu, bis sich ein für sie passendes Gewicht einpendelt.

Ein weitere wichtige Grund das Brot möglichst zu meiden ist der, dass es doch im Wesentlichen aus Kohlenhydraten besteht und zwar in einer recht konzentrierten Form. Das gilt auch für Vollkorn und Vollkornprodukte. Den Kohlenhydratanteil in der Nahrung sollten Sie jedoch möglichst gering halten, um den Blutzuckerspiegel nicht unnötig hoch zu halten denn über so etwas freuen sich Krebszellen sehr. Dass Salate und Gemüse, die ja auch zum Teil aus Kohlenhydraten bestehen, diese in weit weniger konzentrierter Form zur Verfügung stellen, kann man auch als Laie leicht durchschauen.

Brotaufstriche:

Von Brot ist in der Krankenkost also eher abzuraten. Sollten Sie trotzdem auch Vollkornbrot auf Ihrem Speiseplan haben, dann können Sie als Brotbelag alle Sorten Käse (abends keinen Schnittkäse/Hartkäse mehr Quelle:
Das Fettsyndrom
Die fundamentale Funktion der Lipoide für das Grundproblem der vitalen
Sauerstoffaufnahme.
Dr. Johanna Budwig, Selbstverlag, Hyperion-Verlag 1959, S.145
) verwenden. Rezepte für einige Sorten selbst zubereiteter Brotaufstriche, basierend auf der Quark-Leinöl Mayonnaise; finden Sie in Dr. Budwigs Kochbuch. Die Butter wird durch das Oleolux problemlos ersetzt. Selbstverständlich sind auch Tomaten, Salatgurkenscheiben und Ähnliches als Belag sehr gut geeignet.

Süßungsmittel:

Honig und Fruchtsäfte (z.B. Traubensaft), Datteln und Feigen werden als Süßungsmittel empfohlen. Generell kann man aber auch für diese Süßungsmittel sagen: Benutzen Sie diese (besonders den Honig) so sparsam wie möglich.

Stevia

Ich bin nicht sicher, ob Frau Dr. Budwig die Steviapflanze als natürliches Süßungsmittel kannte. Erwähnt wird es in ihrer Literatur jedenfalls nicht. Für extreme Freunde von süßen Speisen scheint mir der Einsatz von Stevia eine gute Möglichkeit, den Honigkonsum trotzdem gering zu halten, da auch Honig neben seinen wertvollen Bestandteilen zu etwa 80% aus Zucker besteht.

Die Blätter der Pflanze Stevia (Honigblatt), welche aus den Hochebenen Paraguays stammt,sind je nach Anbaugebiet, etwa 10 - 30-mal so süß wie Zucker. Durch Extraktion der süßen Anteile kann eine bis zu 400-fache Süßkraft des gewöhnlichen, raffinierten Zuckers erreicht werden.

Während auf dem europäischen Markt die Pflanze und deren Auszugsprodukte nicht als Lebensmittel beworben und als solche verkauft werden dürfen, hat Stevia den japanischen Markt längst erobert und dort bereits einen Anteil von über 50% am Süßungsmittelmarkt erreicht. Da dort zahlreiche Studien die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia belegt haben, ist es verständlich, dass die Pflanze und deren Auszugsprodukte dort seit 30 Jahren benutzt werden. Angesichts dieser Tatsache beschleicht einen der Verdacht, es könnte bei der (noch) Nichtzulassung hier in der EU mal wieder um finanzielle Interessen großer Industriezweige gehen.

Vom Geschmack her erinnert es – vor allem, wenn man etwas zu viel davon einsetzt – ein wenig unangenehm an künstlichen Süßstoff. Stevia ist in unterschiedlichen Formen auf dem Markt, sowohl als künstliche Extrakte des süßenden Anteils der Pflanze, als auch als das einfache, pulverisierte Kraut der Pflanze. Letzteres eignet sich besonders gut zum Einsatz in Kräutertees. Sie geben lediglich eine Priese des fein gemahlenen Krautes mit zu den anderen Kräutern in das Teesieb. Der Tee ist dann nach dem Ziehen lassen nicht nur fertig gezogen, sondern gleich auch noch gesüßt. Aber Vorsicht, selbst das Kraut enthält in einer Prise noch so viel Süßkraft, dass es – zumindest nach meinem persönlichen Geschmack – für einen ganzen Liter Tee ausreicht.

Weitere Informationen über Stevia erhalten in der Literaturecke und bei den Links.

Gewürze:

Gewürze und Kräuter in ihrer Originalform (also nicht als Bestandteil von Würzmischungen mit zweifelhaften Beigaben von Geschmacksverstärkern o. Ä.) sind erlaubt. Allein für mögliche Geschmacksvariationen des morgendlichen Müslis zählt Frau Budwig 12 mögliche Gewürze auf: Ingwer, Kardamom, Zimt, Anis, Fenchel, Koriander, Nelke, Thymian, Vanille, Zitronen, Zitronenschale, Orangenschale und Kakao (Karob). (Quelle) Quelle:
Der Tod des Tumors II
Dr.Johanna Budwig, Selbstverlag 1977, S.161

Zum Würzen der herzhaften Gerichte nutzen Sie wieder Salz, Pfeffer, frische oder auch getrocknete Gewürzkräuter und alle Sorten der überall erhältlichen einzelnen Gewürze. Das erfordert für Viele sicher eine gewisse Umstellung, wenn man gewohnt war mit fertigen Würzmischungen seine Speisen zu verfeinern. Dann wissen Sie auch wieder genau, was da so alles in Ihren Mahlzeiten enthalten ist. Ideen zu diesem herkömmlichen „Würzen von Hand“ finden Sie zahlreich in Dr. Budwigs Kochbuch, aber sicher auch in vielen anderen guten Kochbüchern, welche nicht auf die „schnelle Küche“ abzielen oder auch im Internet.

Salz

Als Salz verwenden Sie möglichst gutes Meersalz oder Himalayasalz. Die im Handel als Speisesalz angebotene Ware ist im Grunde lediglich chemisch fast reines Natriumchlorid mit dem Zusatz von Stoffen, welche die Rieselfähigkeit erhöhen. Dem Salz wird dann häufig durch den Zusatz von Fluorid, Jod oder beidem eine „gesundheitsfördernde“ Note beigegeben, welche von kritischen Zeitgenossen aber mit guten Argumenten in Frage gestellt wird. Natürlich abgebaute, bzw. produzierte Salze werden keinen großartigen Raffinationsprozessen unterworfen und enthalten dadurch oft mehr als 80 Mineralien und Spurenelemente in deren natürlichen und komplexen Verbindungen. In dieser Form sind sie auch optimal vom Organismus zu verwerten.

Gleiches gilt natürlich auch für Steinsalze (Himalayasalz), denn auch das Salz des Himalaya oder anderer Bergregionen ist erdgeschichtlich durch verdunstendes Meerwasser entstanden.

Das in Dr. Budwigs Kochbuch häufig erwähnte Kräutersalz ist wie mir scheint in der Regel nicht als qualitativ hochwertiges Salz erhältlich, kann aber sicher gelegentlich zum Einsatz kommen.

In der herzhaften Geschmacksrichtung ergeben sich mindestens genau so zahlreiche Möglichkeiten, Abwechslung zu schaffen, und zwar durch Zugabe von fein gewiegten Kräutern, wie Dill, Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Zwiebeln und auch Knoblauch. Die gute Hausfrau wird bald selber die Möglichkeiten und besten Kräuterkombinationen herausfinden, wenn sie erst nur damit beginnt, wieder mit Kräutern und nicht nur mit Salz und Pfeffer zu würzen.

aus: Budwig, Die elementare Funktion der Atmung

Getränke

Kräutertees, Grüner Tee, Direktsäfte aus Obst und Gemüse und natürlich Wasser.


Direktsäfte sind reine Fruchtsäfte ohne jegliche Zusätze. Diese kann man in Reformhäusern und Bio-Läden kaufen oder besser direkt aus frischem Obst selber pressen. Besondere Erwähnung finden immer wieder Papaya-, Ananas- und Traubensaft. Papayasaft ist recht dickflüssig (Mark) und sollte deshalb mit mit einem anderen Saft gemischt werden. ( Im Falle des häufig erwähnten Fermentgold ist das Apfelsaft, aber andere Säfte sind natürlich ebenfalls möglich.)


Karottensaft findet sich auch als fester Punkt um 10:00 Uhr Vormittags in Frau Budwig's täglichen Ernährungsschema (mögliche Alternativen stehen in ihrem Kochbuch).


Brennnesselsaft, welcher mit Apfel oder Zitrone im Geschmack abgemildert werden kann (Zitat) und andere Wildkräutersäfte.

Nicht zuletzt sei der Sauerkrautsaft erwähnt, welcher sich auf dem Tagesplan der Kranken als erstes Getränk am Morgen findet und der durch seinen hohen Milchsäuregehalt den Fettstoffwechsel unterstützt. (Quelle) Quelle:
Der Tod des Tumors II
Dr.Johanna Budwig, Selbstverlag 1977, S.143
 Dieser Sauerkrautsaft ist ein wesentliches Element der Öl-Eiweiß-Krankenkost, welchem Sie auf keinen Fall aus dem Weg gehen sollten. Wenn Sie Probleme mit dem Geschmack haben sollten, fangen Sie mit einer kleinen Menge an und steigern diese allmählich. Der Saft ist so wichtig, dass Sie auch abends vor dem Schlafengehen durchaus auch noch ein Glas trinken können.

Ein Gläschen Wein oder Sekt ist erlaubt. Gerade am Anfang der Öl-Eiweiß Kost empfahl Frau Dr. Budwig den Schwerkranken - besonders zur Überbrückung in der Phase der Absetzung der Schmerzmittel - abends ein Glas Rotwein. Auch tauchte in ihren Ernährungsvorschriften, welche sie den einzelnen Patienten in leicht variierender Fassung mitgab, häufig Nachmittags um 15:00 Uhr ein Glas Sekt (oder Sekt mit Traubensaft) mit einem hineingerührten Esslöffel Linomel auf. In der Kombination mit Sekt fällt Schwerkranken anfangs die Aufnahme des Linomels (bzw. geschroteten Leinsamens) viel leichter. Diese beiden alkoholischen Getränke sind natürlich nicht obligatorisch, sondern dienen lediglich dem hier kurz beschriebenen, unterstützendem Zweck.

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 © Michael Bierschenk - www.oel-eiweiss-kost.de 05/2010