"Letzten Donnerstag habe ich das Ergebnis meines CT bekommen. Es gibt kein Anzeichen einer Erkrankung mehr!! Jeder einzelne Tumor ist verschwunden. Ich hatte 7 davon und einer war bereits 7 cm groß!! Meine Ärzte nannten das Ergebnis ein Wunder und sie sagten, sie hätten besten Falls gehofft, eine Verringerung der Tumormasse zu sehen. Während ich einen starken Glauben habe und absolut glaube dass Gott hier Hand angelegt hat - und dass das wenig mit den 3 Chemobehandlungen zu tun hat - habe ich immer geglaubt, dass Gott mich zur ÖEK geführt hat und dass diese einen großen Teil dieses Erfolges verursacht hat. Überflüssig zu sagen, dass meine Familie, die mich immer dafür verurteilt hat "solche Mengen an Öl zu konsumieren" und "nicht genug gesundes Fleisch zu essen" jetzt sicher stellen möchten, dass ich nicht mit der ÖEK aufhöre." (Eierstockkrebs)
(12/07)
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PRAXIS der ÖEK
Die kommentierte Lebensmittelliste der erlaubten und verbotenen Lebensmittel in der ÖEK (Krankenkost) - Seite 1 - Seite 2 - Seite 3 - Seite 4
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Fleisch und Wurstwaren sind in der Öl-Eiweiß-Kost aus 3 Gründen vom Speiseplan gestrichen:
1. Fast alle Fleisch- und Wurstwaren sind mit Chemikalien versetzt, welche der Haltbarmachung dienen. Solche Stoffe sollen die Sauerstoffaufnahme verhindern oder wenigstens verzögern. Sie schaffen das auch, allerdings nicht nur im zu konservierenden Fleisch, sondern auch später im Organismus des Konsumenten. Es ist aber gerade die mangelhafte Sauerstoffaufnahme des erkrankten Organismus, dem die ÖEK entgegenwirken soll. Die erlahmte Zellatmung soll ja wieder angeregt werden.
2. Die Fette, welche sich im Fleisch und auch vor allem in Wurstwaren finden, sind in aller Regel Mastfette. Solche Fette wurden bereits im Organismus des Tieres nicht richtig "verbrannt", also verstoffwechselt. Es handelt sich um elektrisch neutrale Fette, welche lediglich zur Verbrennung in Notzeiten verwendet werden könnten. Anstatt die Zellatmung und den Elektronentransport zu unterstützen, wie gute, ungesättigte Fettsäuren das tun, stellen sie eher einen Ballast dar. Solche Fette werden sowohl innerhalb der Zellen isoliert und ausgesondert, als auch in Form von Fettansammlungen in und an Organen.
Beim Herzinfarkt zeigt das anatomische Bild, dass nichts anderes Außergewöhnliches zu sehen ist als das Nahrungsfett, hartes Fett, das den sonst mageren Herzmuskel umklammert, bannt und an der Aktion stört. Bei der Rheuma-Erkrankung zeigt der Muskel als einziges Kriterium, das den kranken Muskel von dem gesunden Muskel unterscheiden lässt, ausgesondertes Fett, ein „Nein" des lebenden Organismus zu diesem Fett.
Budwig: Fette als wahre Hilfe, S.7
3. Ein dritter Grund für die Ablehnung tierischer Fette ist der, dass sich viele der krebserregenden Stoffe im Organismus in Fetten ablagern. Ob diese Gifte allerdings in der Lage sind Krebs auszulösen hängt, wie man bereits vor Dr. Budwigs Zeiten herausgefunden hatte, mit der Art der „Wirtsfette“ zusammen. So hatte man beispielsweise festgestellt, dass es nur dann gelingt, auf künstlichem Wege durch Benzpyren Tumoren zu erzeugen, wenn der Stoff in tierischem Fett gelöst vorlag. Machte man die gleichen Experimente aber mit in Pfanzenölen oder Eigelb gelöstem Benzpyren, war es nicht möglich, eine Tumorbildung herbei zu führen. Benzpyren ist ein in starkem Maße krebserregender Kohlenwasserstoff, der beispielsweise über den Zigarettenrauch in den Körper aufgenommen wird.
Fisch war einmal ein äußerst gesundes Lebensmittel, wenn man den Zeitraum betrachtet, als unsere Meere noch nicht zur Müllkippe der Menschheit degradiert waren. Diese Feststellung ließ sich vor allem für Kaltwasserfische (Hering, Makrele, Lachs, Tunfisch usw.) treffen, die auf Grund ihrer Rangfolge in der Nahrungskette des Meeres einen sehr hohen Gehalt an Omega-3 Fettsäuren aufweisen. Auch die noch langkettigeren, für ein gesundes Funktionieren des Organismus absolut notwendigen Fettsäuren EPA oder DHA liegen im Fettsäurespektrum dieser Kaltwasserfische bereits vor. Weiter unten in dieser Nahrungskette findet man die kleineren Fische, die sich von Meeresalgen ernähren. Diese Meeresalgen haben wiederum die Eigenschaft, Schwermetalle und andere Giftstoffe aus ihrer Umgebung aufzunehmen und nicht mehr abzugeben. Dadurch halten sie gewissermaßen das Wasser des Meeres etwas sauberer, als es vermutlich ohne sie wäre, aber durch die Anreicherung der Schwermetalle in den kleinen und dann in den großen Fischen, landen diese Gifte in einer nicht zu unterschätzenden Menge auf unserem Teller. Am Rande sei hier schon einmal bemerkt, dass diese Algen durch ihre Fähigkeit, Schwermetalle zu binden, eine der wenigen, natürliche Möglichkeiten darstellen, mit deren Hilfe man den menschlichen Organismus von angereicherten Schwermetallen, Dioxinen u. Ä. wieder zu befreien. Für die Entgiftung des Organismus von Quecksilber stellen sie sogar die einzige Möglichkeit auf natürlicher Basis dar.
In ihrem letzten Buch: Krebs - das Problem und die Lösung sagt Dr. Budwig in dem Interview mit Lothar Hirneise, dass frischer Fisch für Gesunde OK ist. Ich persönlich vermute, dass sie in der Abwägung zwischen den zweifellos sehr guten, im frischen Fisch enthaltenen, Ölen auf der einen und der heute Anzutreffenden Belastung mit Schadstoffen auf der anderen Seite im Falle der Kranken auf "Nummer sicher" gehen will und ihn daher für die Kranken ablehnt. Entgiftung muss gerade für Krebskranke oberste Priorität haben und da macht es keinen Sinn, sich auf faule Kompromisse in Sachen „Fisch“ einzulassen, bloß um einmal wieder das Gefühl einer „richtigen Mahlzeit“ zu haben. Falls Sie das noch immer so empfinden, wie ich es gerade ausgedrückt habe, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie die ÖEK noch immer als eine vorübergehende Diät betrachten und innerlich noch nicht den Schritt einer grundsätzlichen Ernährungsumstellung vollzogen haben. Aber gerade das ist sehr wichtig, denn man kann doch keinen durchschlagenden Erfolg im Kampf gegen seine Erkrankung erwarten, wenn man nach einer gewissen Zeit in punkto Ernährung wieder da stünde, wo man zum Zeitpunkt seiner Diagnose stand.
Als weiteres Argument gegen den Konsum von Fisch kommt natürlich auch noch hinzu, dass dieser bei manchen Zubereitungsarten derart hohen Temperaturen ausgesetzt wird, dass die Qualität unerhitzter Fischöle weitestgehend verloren geht, bzw. sich gar in ihr Gegenteil verwandeln kann. Es war die sehr niedrige Rate an Herzinfarkten, bronchialem Asthma und anderer Erkrankungen bei den Inuit (Eskimos), welche die Wissenschaftler auf die gesunde Spur der Kaltwasserfische und der in ihnen reichlich vorhandenen, langkettigen und ungesättigten Fettsäuren (EPA und DHA) brachte. Allerdings ist es so, dass die Eskimos bei ihrer traditionellen Ernährungsweise den größten Teil ihrer Fischnahrung roh verspeisten und somit in den vollen Genuss der unversehrten Omega-3-Fettsäuren kamen.
Das Schlimmste, was man sich – wie Dr. Budwig feststellte – in Bezug auf den Konsum von Fisch antun kann, ist der Genuss von in Öl eingelegten Fischkonserven.
Ein grosses Unrecht am Volke erfolgt in der Ernährungsindustrie bei der Härtung der Fette zur Herstellung von Margarine und bei der Überhitzung der Fischöle, die in den Fischkonserven Verwendung finden. Diese sind nach meiner Erkenntnis als schädlich zu bezeichnen, ja als krebs-verursachend.
Budwig: Tod des Tumors Bd.II, 1977
Butter ist zwar kein Mastfett und kann vom Organismus auch recht gut verstoffwechselt werden, wurde aber von Frau Dr. Budwig zumindest für die Krankenkost abgelehnt. Für Gesunde ist sie durchaus ein akzeptables Fett, zumal sie bei Vorhandensein der hochungesättigten Fettsäuren auch gut vom Organismus verwertet und abgebaut werden kann. Versierte „Oleolux-Produzenten“ werden aber möglicherweise kaum mehr das Bedürfnis nach der immer gleich schmeckenden Butter haben.
Da der Mensch nördlich der Alpen ein unabdingbares Verlangen nach Streichfett hat, so treten hier in der Diätetik Schwierigkeiten auf, denn Butter muss zu Beginn der Behandlung ausfallen, einmal wegen ihrer zu geringen Menge an hochungesättigten Fettsäuren, dann aber auch wegen ihres recht hohen Cholesteringehaltes. Später kann sie in mäßigen Mengen gestattet werden.
Budwig: Tod des Tumors Bd. II, 1977
Frau Dr. Budwig war jahrelang in Rechtsstreitigkeiten verwickelt, welche die Margarineindustrie gegen sie angezettelt hat, um ihre Äußerungen zu den schädlichen Auswirkungen des Margarinekonsums zu unterbinden. Sie war ihrer Zeit weit voraus, da sie schon in den 50er Jahren die Gefahr durch die Transfettsäuren in der Nahrung erkannte und versuchte, die Verbraucher und Politiker auf dieses Problem aufmerksam zu machen. In allen daraus resultierenden Rechtsstreitigkeiten wurde ihr aber Recht zugesprochen. Heute ist das Problem zwar noch immer nicht in aller Munde, aber vereinzelt wird sogar bereits von staatlicher Seite reagiert. So hat inzwischen beispielsweise der US-Bundesstaat New York ein Verbot für Transfettsäuren erlassen, da deutlich geworden ist, dass reine Appelle an die Nahrungsmittelindustrie in dieser Hinsicht wenig bewirken.
Selbstverständlich sind im Rahmen der ÖEK alle chemisch bearbeiteten, handelsüblichen Fette streng zu meiden, sei es nun in Form von Margarine, in Mayonnaisen oder wo auch immer. In allen Arten von Großküchen werden diese Fette benutzt, angefangen von Gaststätten, bis hin zu den Krankenhäusern. Und VORSICHT: Aufdrucke wie: "Enthält x % ungesättigte Fettsäuren" sagt nicht aus, dass es sich hier um die wertvolle cis-Form der Fettsäuren handelt. Diäsan, welches nach Frau Dr. Budwigs Vorgaben hergestellt wurde ist inzwischen vom Markt wieder verschwunden, so dass als Streichfett für Kranke nur Oleolux und für Gesunde Oleolux oder/und Butter in Frage kommen.
Sie können getrost davon ausgehen, dass die Margarine, wenn sie die im Aufdruck ausgewiesenen Ölanteile in unverfälschter Form enthalten würde, flüssig, also unbenutzbar wäre. Denn es ist ja gerade der Sinn der Margarineherstellung, ein streichfähiges Fett aus ursprünglich flüssigen und billigen Ausgangsstoffen (Pflanzenölen) herzustellen. Meiden Sie also auch als gesunder Mensch die Margarine, wie gesund auch immer die Aufdrucke auf den Verpackungen klingen mögen.
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© Michael Bierschenk - www.oel-eiweiss-kost.de 05/2010