Erfahrungsschnipsel Erfahrungsschnipsel sind kurze Statements zu Erfahrungen mit der ÖEK, so wie ich sie alle paar Tage in meinem Email-Briefkasten finde. Als Erfahrungsberichte sind sie zu kurz, aber zum Wegwerfen zu schade. In diesen kurzen Zitaten zeigt sich auch recht deutlich, dass die positiven Wirkungen dieser Kost nicht nur im Bereich der Krebserkrankung zu suchen sind.

"Ich habe Diabetes Typ 2 und ernähre mich seit Oktober letzten Jahres [7 Monate] nach Dr. Budwig. Ich brauche Insulin, aber die Dosis hat sich seit dem um die Hälfte reduziert. Ich nahm 30 Einheiten abends (und verschiedene tagsüber - je nach dem, was ich gegessen habe) und bin im Moment bei 10 - 15 Einheiten abends."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die kommentierte Lebensmittelliste der erlaubten und verbotenen Lebensmittel in der ÖEK (Krankenkost)

Seite 4

 

Bio-Siegel

Fortsetzung der verbotenen Lebensmittel:

Konserven:

Alle Konserven, welche mit Konservierungsmitteln versetzt sind, sind selbstverständlich verboten. Wie schon unter dem Punkt: Fleisch- und Wurstwaren erläutert, konservieren diese Chemikalien nicht nur das Produkt, sondern auch den Organismus des Konsumenten. Das gilt natürlich auch für Gemüse und Obst, wenn es durch Konservierungsmittel haltbar gemacht wurde.

Im Gegensatz zu den moderneren Konservierungsmethoden, welche Chemikalien oder Sterilisation durch Erhitzung verwenden, sind die einfachen und seit Jahrhunderten üblichen Methoden der Konservierung der Gesundheit in keinster Weise abträglich. Ich denke da an schonendes Trocknen (Trockenobst, Kräuter und Tees) oder an das Verfahren der milchsauren Vergärung, wie wir es zum Beispiel vom Sauerkraut oder eingelegten Gurken kennen.

Das Haltbarmachen durch Erhitzen ist abzulehnen, da hierbei alle Enzyme und die hitzeempfindlichen Vitamine zerstört werden. Es werden bei Aufnahme solcher Nahrungsmittel dem Körper zwar keine Stoffe zugeführt, die sein organisches Funktionieren beeinträchtigen oder verhindern, aber nach Dr. Budwig werden dadurch die an sich bereits vorhandenen Ernährungsschäden durch Mangel an Atmungsenzymen noch verschärft.

Nudeln:

Auch Nudeln gehören in die Kategorie: 'Verboten'. Das gilt zumindest für die ganz normalen Nudeln (nicht Vollkorn). Frau Dr. Budwig war der Ansicht, dass in unserer gewohnten Ernährungsweise der Genuss von konzentrierten Kohlehydratprodukten wie z.B. Nudeln einen viel zu großen Raum einnimmt und hat sie deshalb auch in ihrem Kochbuch nicht verwendet. Es ist auch leicht einzusehen, dass Nudeln, ganz ähnlich wie gerade bei der Konservierung durch Erhitzung beschrieben, im Grunde nur noch totes Material darstellen, dessen einzige Funktion es ist, ein Sättigungsgefühl herbeizuführen. Das erscheint aber leider auch vielen ansonsten gut informierten und auch kritisch denkenden Mitmenschen als ganz normal und stimmig. Essen ist zum "Satt-werden" da und bestenfalls noch für ein kulinarisches Genießen gut. Auch wenn der Zusammenhang zwischen Nahrung und Gesundheit/Krankheit sich doch ganz offen und unversteckt vor einem jeden ausbreitet, wird er einfach nicht wahrgenommen. Im Rahmen einer ARD-Aktionswoche zum Thema: „Krebs“, hat der Mediziner Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer im Rahmen einer Talkshow einmal auf diesen schlichten Zusammenhang hingewiesen. Nachträglich hat er dann sogar von seinen Kollegen für eine soche einfachte und auf offensichtliche Zusammenhänge hinweisende Sichtweise öffentlich Schelte bezogen. So verdreht und erblindet für ganz schlichte Zusammenhänge ist die Welt inzwischen leider geworden.

Sollten Sie auf ein gelegentliches Nudelgericht trotzdem nicht verzichten können, so verwenden Sie wirklich nur qualitativ hochwertige Vollkornnudeln. Mit den relativ konzentrierten Kohlehydraten der Nudeln, unterstützen Sie allerdings auch – ähnlich, wie bei den isolierten Kohlehydraten des Zuckers – die Energieversorgung der Krebszellen.

Tiefgefrorenes:

Alles Tiefgefrorene gehört im Prinzip zu den verbotenen Lebensmitteln, da Einfrieren den Verlust des Elektronenreichtums der frischen Lebensmittel nicht aufzuhalten vermag. Das gilt natürlich auch – oder wegen seines Elektronenreichtums ganz besonders – für das Leinöl. Auch von guten Ölmühlen wird immer wieder die Möglichkeit beschrieben, die Haltbarkeit des Öls durch die tiefgekühlte Lagerung erheblich zu verlängern. Aus der Sicht eines Ölmüllers ist diese Aussage durchaus korrekt, da sich der frische Geschmack des Öls wirklich länger hält und die nie ganz zu verhindernden oxidativen Prozesse im Öl zusätzlich verlangsamt werden. Die langsame Entwertung des Öls bezogen auf seine Elektronenladung ist einem Ölmüller nicht unbedingt bekannt, für die Wirksamkeit des Öls im menschlichen Organismus aber von großer Bedeutung.

Als Ausnahme von diesem „Tiefkühlverbot“ kann man tiefgefrorene Beerenfrüchte betrachten. Natürlich trifft das eben gesagte auch auf diese zu, relativiert sich aber durch die großen Mengen an darin enthaltenen krebshemmenden Stoffen. In diesem Fall kann man die Tiefkühlregel getrost außer Kraft setzen, denn die Vorteile überwiegen die Nachteile. Die Saison für frisches Beerenobst ist einfach viel zu kurz um deren Nutzung auf diese kurze Zeitspanne zu reduzieren. Nutzen Sie also die Vorteile dieser Obstsorten ganzjährig in Ihrem morgendlichen Müsli. Zur Vertiefung Ihres Wissens auf diesem Gebiet, sei an dieser Stelle noch einmal auf das lesenswerte Buch: „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ hingewiesen.

Konditorwaren:

Konditorwaren, wie die so genannten "Teilchen" oder ähnliche Produkte, sollten natürlich nicht gegessen werden, da sie zum einen unter das "Zuckerverbot" fallen, zum anderen reichhaltig mit den unerwünschten Trans-Fettsäuren ausgestattet sind. Diese Gebäckstückchen sollten Sie auch nicht ausnahmsweise und zur „Feier des Tages“ zu sich nehmen, höchstens, wenn Sie sie von einer Biobäckerei unter Zusage der Nichtverwendung von gehärteten Fetten bekommen können.

Zucker:

Alle Formen raffinierten Zuckers sind unbedingt zu meiden. Das gilt natürlich auch für den braunen Zucker, der oft als gesunde Alternative empfohlen wird. Vor verstecktem Zucker brauchen Sie bei der ÖEK keine große Angst zu haben, da ja alle verarbeiteten Nahrungsmitteln mehr oder weniger außen vor bleiben.

An dieser Stelle möchte ich Sie auch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass Ihnen bewusst bleiben sollte: Das das Betreten eines Bioladens schützt nicht vor Ernährungsfehlern. Wenn Sie sich in einem Bioladen oder im Biosortiment eines Lebensmittelgeschäftes einmal umsehen, so können Sie leicht feststellen, dass es auch hier von Produkten wimmelt, die man nicht als Lebensmittel, sondern bestenfalls als Nahrungsmittel bezeichnen kann. Man kann den braunen Rohrzucker wohl kaum in den Adelsstand der gesunden Lebensmittel hieven, nur weil sein Ausgangsstoff, das Zuckerrohr, biologisch angebaut wurde. Natürlich enthält er dann weniger Restbestände an irgendwelchen Umweltgiften, aber es bleibt noch immer raffinierter Zucker mit seinen entsprechenden Folgen für den Organismus. Was nützen Erdnüsse aus biologischem Anbau, wenn das größte Problem dabei die durch die Röstung veränderten Fettsäuren sind. Gleiches gilt für Kartoffelchips, hergestellt aus biologisch angebauten Kartoffeln. Diese Liste lässt sich beliebig verlängern. Für Gesunde mögen solche Produkte – gelegentlich genossen – das geringere Übel sein, für Krebskranke gehören sie zu den absolut zu meidenden Dingen.

Süßigkeiten sind natürlich keine LEBENSmittel, bestehen sie doch fast ausschließlich aus in der ÖEK unerwünschten Komponenten. Süßes Obst, Trockenobst, Nüsse jeder Art oder auch Linomel können hier einen gesunden Ersatz darstellen.

Aufgewärmte Speisen:

Die Speisen sollen immer frisch zubereitet werden. Reste der letzten Mahlzeit haben ihren Wert verloren und sollten nicht wieder aufgetischt werden. Eine Ausnahme bildet das Kochwasser des Gemüses vom Mittagessen. Es kann natürlich besser als frisches Leitungswasser die flüssige Grundlage einer abendlichen Suppe sein.

Abschließend noch drei Lebensmittel, welche von Dr. Budwig nicht erwähnt werden, welche aber trotzdem als "verboten" gelten müssen:

Bier:

Auch wenn Bier bei Dr. Budwig nicht aufgeführt wird, kann man von diesem nur abraten. Bier befindet sich auf dem glykämischen Index an oberster Stelle. Das bedeutet, dass es den Blutzuckerspiegel innerhalb kürzester Zeit hochschnellen lässt, was angesichts der Tatsache, dass sich Krebszellen von Zucker ernähren nicht gerade von Vorteil ist. Für viele Biertrinker ist das sicher eine betrübliche Sache, aber leider nicht zu ändern.

Eier:

Eier werden von Dr. Budwig in ihrer gesamten Literatur nicht erwähnt obwohl sie in der Normalkost ein häufig vorkommendes Lebensmittel sind. Kein Wunder, dass die Frage nach den Eiern in der ÖEK zu den häufigsten gehören, welche mir gestellt werden.

Im Grunde kann man schon aus der Tatsache, dass Budwig sie in ihrem Kochbuch nicht erwähnt schließen, dass sie in der Krankenkost verboten sind. Dadurch sind Sie diesbezüglich auf der sicheren Seite. Da man bei Recherchen außerhalb von Dr. Budwigs Literatur zwar hauptsächlich Argumente gegen aber auch einige wenige für die Verwendung von Eiern findet, möchte ich an dieser Stelle nicht auch noch in das gegeneinander Abwägen der Argumente einsteigen und Ihnen einfach Folgendes raten: In der aktiven Tumorphase, d. h. so lange Tumore vorhanden sind und Sie schulmedizinisch als krebskrank gelten, sollten Sie Eier komplett meiden.

Wenn Sie das Tumorgeschehen hinter sich haben und noch immer einen großen Drang nach dem Genuss von Eiern verspüren, dann gönnen Sie sich gelegentlich ruhig ein Ei. In diesem Stadium ist der Vorteil für die Seele sicher größer als der Nachteil für den Körper.

Dr. Budwig selber war - wie Herr Bloching mir einmal erzählte - ein großer Fan von Eiern, was zum einen nahelegt, dass sie die Eier sicher in in ihrem Kochbuch bewusst weggelassen und nicht etwa vergessen hat und zum anderen vermuten lässt, dass Eier ihrer Ansicht nach für Gesunde OK sind.

Seidentofu

Noch ein kurzes Wort zum Thema „Seidentofu“ als Ersatz für den Quark.

Im Netz geht in einigen Kreisen die Meinung um, man könne bzw. solle wegen der hormonell belasteten Milch heutzutage den Quark durch Seidentofu ersetzen. Das funktioniert nicht – jedenfalls nicht im Sinne von Dr. Budwig!! Der Seidentofu enthält nach dem Bundes-Lebensmittel-Schlüssel noch nicht einmal ein Drittel der so wichtigen schwefelhaltigen Aminosäuren (Magerquark 379 mg – Seidentofu 116 mg). In der ÖEK ist es von ausschlaggebender Bedeutung, die Omega-3-Fettsäuren in Form von Lipoproteinen zu sich zu nehmen, das heißt, in Form einer Assoziation (Verbindung) zwischen den Fettsäuren (negativ geladen) und den schwefelhaltigen Aminosäuren (positiv geladen). Sie verhindern durch die Verwendung von Seidentofu also mehr als zwei Drittel der vorgesehenen Menge an Lipoproteinen!

Es gibt eine Menge Gründe - und zwar zum Teil durchaus nachvollziehbare und sinnvolle - warum Kuhmilch in der menschlichen Ernährung nichts zu suchen hat. Allerdings wird da als Begründung der Seidentofunutzung ins Feld geführt, dass sich in Zeiten der Massenproduktion von Milch deren Hormonzusammensetzung geändert hat, da tragende Kühe verstärkt gemolken werden. Dazu lässt sich eigentlich nur sagen, dass sich die Methoden Milchproduktion nicht in den letzten 10 Jahren (seit dem Dr. Budwig nicht mehr praktizierte, bzw dann starb) geändert haben, sondern viel eher in den 50er und 60er Jahren, also im Grunde mit und sogar noch vor dem Beginn Dr. Budwigs erfolgreicher Arbeit mit Krebspatienten.

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 © Michael Bierschenk - www.oel-eiweiss-kost.de 05/2010