Erfahrungsschnipsel Erfahrungsschnipsel sind kurze Statements zu Erfahrungen mit der ÖEK, so wie ich sie alle paar Tage in meinem Email-Briefkasten finde. Als Erfahrungsberichte sind sie zu kurz, aber zum Wegwerfen zu schade. In diesen kurzen Zitaten zeigt sich auch recht deutlich, dass die positiven Wirkungen dieser Kost nicht nur im Bereich der Krebserkrankung zu suchen sind.

"Ich habe einige positive Nebeneffekte festgestellt - drastisch gesunkene Blutdruckwerte bis zu dem Punkt, dass ich keine Medikamente gegen hohen Blutdruck mehr nehmen muss, Verschwinden täglicher, schmerzhafter Beinkrämpfe, Hautverbesserungen, usw. usw."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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OLEOLUX - Ein spezielles Lebensmittel in der Öl-Eiweiß-Kost

Da tierische Fette in der Öl-Eiweiß-Kost (Krankenkost) vollständig auszuschalten sind entwickelte Dr. Budwig ein streichfähiges Fett aus pflanzlichen Ölen, welches sie Oleolux nannte. Dieser Name verbindet die beiden Worte "Öl" und "Licht" und drückt aus, dass es sich um ein Fett handelt, in dem die Energie (Fotonen) des Lichts noch unzerstört vorliegt.

Es wird in der Öl-Eiweiß-Küche beim Kochen zum nachträglichen Fetten der Gerichte verwendet. Achten Sie darauf, den Speisen wirklich erst nach dem Kochen und vor dem Servieren das Oleolux hinzuzufügen. Was die Menge angeht, lassen Sie am besten Ihren Gaumen entscheiden. Es passt ausgezeichnet zu den verschiedensten Gemüsesorten und Beilagen. Dr. Budwigs Kochbuch: Öl-Eiweiß-Kost liefert Ihnen da unzählige Anregungen. Auch sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt: Benutzen Sie das Oleolux nie zum Anbraten, was in der sorgfältig durchgeführten Krankenkost sowieso kaum vor kommen wird. Falls Sie ein Fett für die Pfanne zum Anbraten benötigen, benutzen Sie dazu immer Kokos- oder auch Palmfett von guter Qualität und ohne Zusatz von gehärteten Fetten. Dies gilt grundsätzlich, auch wenn Sie die ÖEK vorbeugend zum Erhalt Ihrer Gesundheit einsetzen.

Auch als Brotaufstrich stellt Oleolux einen leckeren Ersatz für Butter dar. Einige Jahre lang war ein von Dr. Budwig entwickeltes Streichfett namens 'Diäsan' im Handel, welches man in Reformhäusern kaufen konnte. Inzwischen ist es aber wieder vom Markt verschwunden. Das stellt aber kein großes Problem dar, da man ja das Oleolux sehr leicht selber herstellen kann und dieses auch im Kühlschrank länger haltbar ist als das reine Leinöl. Sie können sich also ohne Bedenken und je nach Ihrem persönlichen Verbrauch einen Vorrat für 2-3 Wochen herstellen. Dr. Budwig spricht sogar von einer Haltbarkeit von bis zu 3 Monaten. Da Sie aber Ihren Kühlschrank sicher auch noch zur Aufbewahrung anderer Lebensmittel verwenden möchten, sei das hier nur am Rande erwähnt, um eventuell vorhandene Bedenken zu zerstreuen.

Ich weiß, dass die gerade erwähnte lange Lagerfähigkeit und auch die Tatsache, dass das Kokosfett in der Herstellungsprozedur sehr hoch erhitzt wird bei einigen Menschen verständnisloses Stirnrunzeln auslöst. Deshalb möchte ich hier noch einige diesbezügliche Erläuterungen anbringen:

Dr. Budwig stand eines Tages vor der Frage, wie man ein Streichfett herstellen könnte, welches die unbeschädigten, energiereichen Pflanzenöle sowohl haltbarer, als auch streichfähig - also fester - machen könnte. Die Verfahren der Margarineindustrie, welche genau das gleiche bewirken, zerstören die eigentlich gesunden Eigenschaften der Ausgangsmaterialien. Da die Ausgangsmaterialien zum großen Teil aus den gesundheitlich so wertvollen ein- oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen, lesen sich die Angaben der Inhaltsstoffe auf vielen Margarinedosen wie der sicherste Weg zu bester Gesundheit. Es erstaut mich deshalb auch nur wenig, wenn ich selbst bei recht aufgeklärten und ansonsten durchaus kritischen Zeitgenossen in überraschte und ungläubige Augen blicke, wenn ich erzähle, um was für ein Stoff es sich bei Margarine eigentlich handelt. Sollten Sie bei Ansprechen dieses Themas auch noch sofort: 'Aber das ist doch wegen des Cholesterinspiegels total wichtig und ...' denken, dann kann ich Ihnen versichern: Wenn die auf der Verpackung angegebenen Mengen an gesunden Speiseölen in ihrem gesunden Ursprungszustand enthalten wären, dann wäre die Margarine erstens flüssig, zweitens nicht besonders lange haltbar und drittens gar keine Margarine mit deren verkäuferfreundlichen und verbraucherfreundlichen Eigenschaften. Da sich in letzter Zeit die gesundheitlichen Bedenken gegen Transfettsäuren auch schon in manchen Bevölkerungskreisen herumgesprochen haben, wird es vermutlich nicht mehr lange dauern, bis die Margarineindustrie mit einem möglichst geringen Anteil an Transfettsäuren oder gar deren völlige Abwesenheit Werbung machen wird. Fetthärtung bedeutet immer eine Streckung der ursprünglich gekrümmten, ungesättigten Fettsäure, denn nur diese Krümmung der Moleküle an den ungesättigten Bindungsstellen ist dafür verantwortlich, dass das Öl mehr oder weniger flüssig ist und außerdem in der Lage ist, seine wichtigen Funktionen im Organismus zu erfüllen. Mir ist bewusst, dass ich mich mit den eben beschriebenen Zusammenhängen wiederhole, aber dieses Märchen der gesunden Margarine sitzt meiner Erfahrung nach so fest einzementiert in den Gehirnen der Verbraucher, dass es sicher noch viele Wiederholungen braucht, um der jahrelangen „Gehirnwäsche“ durch die Werbung etwas entgegen zu setzen.

Wie in vielen anderen Aspekten ihrer Arbeit, gelang es Dr. Budwig auch hier, das Geniale mit dem Einfachen zu verbinden und einen Weg zu finden, der das Leinöl (in der Gesundenkost auch andere Öle) in seinem ursprünglichen, hochwertigen Zustand erhält. Die ungesättigten Bindungsstellen werden dabei gegen äußere Einflüsse geschützt und das Endprodukt weist bei Kühlschranktemperatur eine feste bis streichfähige Konsistenz auf. Folgende Überlegungen führten sie hierbei zum Ziel:

Kokosfett ist beim gleichzeitigen Vorliegen der ungesättigten Fettsäuren vom Organismus relativ gut zu verarbeiten und auf Grund seiner vorwiegend gesättigten Fettsäuren das einzige Fett, welches sich auch bei einer starken Erhitzung chemisch nicht verändert. Bei Kühlschranktemperaturen ist es viel zu hart für irgend eine sinnvolle Verwendung, lässt sich aber durch Beimischung eines flüssigen und gesunden Öles und durch ein geeignetes Mischungsverhältnis streichfertig einstellen. Leinöl enthält die vom erkrankten Organismus so dringend benötigten Linolensäuren und ist deshalb als benötigte Mischungskomponente für die Einstellung einer gebrauchsfähigen Konsistenz des Kokosfettes bestens geeignet.

Allerdings ist das Leinöl durch seine ungesättigten Bindungen sehr empfindlich gegen den Einfluss von Hitze und Sauerstoff. Dr. Budwig wusste aber besser als jeder andere, dass Stoffe, welche chemisch eine bestimmte Struktur aufweisen (nämlich an einem Ende eine Sulfhydrilgruppe besitzen), sich sehr leicht an die zu schützenden, ungesättigten Bindungen der Öle anlagern und diese dadurch gegen die unerwünschten Einflüsse abschotten. Diese Stoffe sind in vielen ganz normalen Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengen enthalten. Zwiebeln und Knoblauch sind sowohl Träger der benötigten Aminosäuren, als auch geschmacklich sehr ansprechende Komponenten in einem solchen Fett. Erhitzt man diese in Kokosfett, so geben sie ihre typischen Geschmacksstoffe und ihre schwefelhaltigen Aminosäuren an das Fett ab. Beim folgenden Vermischen mit dem Leinöl lagern sich dann die Aminosäuren an dessen ungesättigte Bindungsstellen an und schützen diese. Es findet also im Grunde der gleiche Vorgang wie bei der Vermischung von Leinöl mit dem Quark statt.

Hinweis: Verwenden Sie für das Oleolux nicht unbedingt die Premiumqualität der Kokosfette. Diese ist unter der Bezeichnung Virgin Coconut Oil (VCO) im Handel und schmeckt sehr stark nach Kokosnuss. Wenn mich Interessenten an der ÖEK angerufen haben und mir sagten, sie könnten den Geschmack des Oleolux kaum ertragen, dann lag es in den meisten Fällen daran, dass sie die VCO-Qualität verwendeten. Das kann man ruhig einmal probieren, aber die geschmackliche Kombination von Zwiebel-Knoblauch mit Kokosnuss ist wirklich nicht jedermanns Sache. Achten Sie hauptsächlich darauf, dass das Kokosfett nicht gehärtet ist oder auch keine gehärteten Fettsäuren enthält und verwenden Sie möglichst Bioqualität.

Oleolux - Rezept

Zutaten:

125 ml Leinöl

250 g ungehärtetes Kokosfett

1 mittelgroße Zwiebel und 10 Knoblauchzehen


Etwa 1 Stunde vor Beginn der Oleoluxherstellung wird das Leinöl in das Gefrierfach des Kühlschrankes gestellt. Am besten in dem gleichen Gefäß, in dem es hinterher auch mit dem heißen Kokosfett gemischt werden kann und auch als fertiges Oleolux verbleibt. Schraubgläser eignen sich hier besonders gut. So wird nicht nur das Öl, sondern gleichzeitig auch noch das Gefäß mit abgekühlt, was eine möglichst geringe Erwärmung beim späteren Hinzufügen des heißen Kokosfettes unterstützt. Ich persönlich verwende dazu ehemalige Honiggläser (500 g), da diese zum einen gerade genau die Menge des entstehenden Oleolux (125 ml Leinöl + 250 g Kokosfett) aufnehmen können und das Oleolux durch die große Öffnung dieser Gläser leicht entnommen werden kann.

Leinöl

Bei der Herstellung einer größeren Menge nehmen Sie entsprechend viele Gläser. Auf diesen Gläsern können Sie, wie auf dem Foto zu sehen, bei der Füllhöhe von 125 ml mit einem wasserfesten Filzstift eine waagerechte Markierung anbringen, was ein Abmessen der Leinölmenge in der Zukunft vereinfacht. Nach einigen Spülvorgängen wird zwar der Strich kaum noch zu sehen sein, aber inzwischen wissen Sie auch so, wie viel Leinöl sie zu Beginn in das Glas gießen müssen. Auf den einzelnen Milliliter kommt es hier auch wirklich nicht an.

 

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 © Michael Bierschenk - www.oel-eiweiss-kost.de 08/2010