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Zu viele unnötige Operationen bei Prostatakarzinom (Studie von 2009)

In Deutschland werden laut Robert-Koch-Institut 67.000 Männer jedes Jahr mit der Diagnose: Prostatakarzinom konfrontiert.

Eine Studie aus dem Jahr 2009 hat gezeigt "dass viele Operationen, die in Deutschland durchgeführt werden, unnötig sind" (so der Hauptautor der Studie, der Urologe Lothar Weißbach). Gleichzeitig bedeutet das natürlich auch, dass die dabei sehr häufig auftretenden OP-Folgen (Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz, Impotenz, und andere) in diesen Fällen auch vermeidbar sind.

Die meisten Betroffenen (etwa jeder 6. Mann) bekommen diese Diagnose nach dem 50. Lebensjahr. Gleichzeitig ist es aber so, dass "nur" jeder 33. Mann daran dann auch stirbt. Laut der Studie ist es in sehr vielen Fällen wesentlich angebrachter, den Patienten durch das System der "aktiven Überwachung" zu betreuen.

Ich weise auf diesen Seiten zum Thema: Öl-Eiweiss-Kost deshalb auf diese Studie hin, weil ich deutlich sehe, wie eine solche Nachricht einem vom Prostatakrebs betroffenen ÖEKler einen Teil seiner bei dieser Diagnose immer auftretenden Angst mindern kann. Das soll Sie nicht dazu auffordern Ihre medizinische Betreuung zu stoppen oder gar nicht erst aufzunehmen, aber Angst ist immer ein Faktor bei Krebserkrankungen, welcher einem Aufblühen und einer Aufladung des Organismus entgegen arbeitet.

Um sich über die Studie etwas genauer zu informieren (gegebenenfalls auch Ihren Arzt), können Sie sich hier eine PDF-Datei mit der ausführlichen (aber durchaus auch für Laien verständlichen) Artikel aus dem "Deutsches Ärzteblatt" vom Mai 2009 herunterladen: "Aktive Überwachung oder aktive Therapie beim lokalen Prostatakarzinom"

Lothar Weißbach, dem Autor dieser Studie finden Sie auch noch einen interessanten Artikel im Ärzteblatt (von 2012), in dem er eine ernüchternde und subjektive Bilanz der Entwicklung der Krebsmedizin der letzten 12 Jahre zieht. Für mich am interessantesten war der Punkt 1 auf der Liste von insgesamt 8 Thesen: Die Krebsfrüherkennung ist teuer und erfüllt nicht ihre Aufgaben

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