aus: Cliff Beckwiths Tonbandprotokollen
"Diesen August (1996)
wollte einer meiner Freunde ein Tonband für eine Frau in seiner Kirche.
Sie war 62 und ernsthaft an Brustkrebs in Verbindung mit weiteren Problemen
erkrankt. Eines Morgens rief ich sie an und sie sagte, sie habe am Vortag
den Onkologen getroffen welcher ihr gesagt habe, sie hätte noch etwa
4-6 Monate zu leben. Sie sagte, soweit es sie selbst beträfe sei
das in Ordnung. Sie war vorbereitet dem Herrn zu begegnen, aber besorgt
um jene, die zurückblieben.
Der Onkologe wollte Chemotherapie einsetzen, um die Tumormasse zu verringern
und dann operieren um einen Durchbruch zu verhindern, sagte aber, es würde
weder ihr Leben verlängern, noch ihre Lebensqualität verbessern.
Nach vielen Gebeten entschied sie sich gegen die Chemotherapie. Der Onkologe
rief sie zwei Tage hintereinander sehr aufgebracht über ihre Weigerung
an und sie stimmte einer Untersuchung für Mitte September zu. Der
Arzt machte einige Blutuntersuchungen und erzählte ihr dann, er habe
ein Medikament welches die Knochen stärken und ihr 2 weitere Jahre
geben würde. Dann sagte er, während er auf den Fussboden sah,
dass wie er erwartet habe, die Werte gestiegen seien. Sie lagen bei 83,
jetzt stünden sie bei 105. Er wollte noch immer die Chemo einsetzen.
Nachdem sie sich eine Zeit lang unterhalten hatten sagte er ihr, er könne
noch einige andere Sachen machen, wenn sie sich erholt hätte. Die
Krankenschwester sagte ihr, sie habe mehr Probleme, als ihr klar sei.
Sie hat nun das Leinöl 9 Wochen genommen mit täglich 4 Esslöffeln
davon. Sie fühlte sich gut und ihre Hautfarbe hat sich nach 7 Wochen
verbessert.
Am Sonntag, dem 13. Oktober, erzählte sie meinem Freund in der Kirche,
dass sie sich gut fühle, noch einige Probleme habe, welche sich aber
besserten. Dann sagte sie, dass sie nach den Erwartungen ihres Arztes
zu dieser Zeit auf dem Totenbett liegen würde. Momentan geniesse
sie das Leben und preise den Herrn!
Heute, Juli 1998, möchte ich diesen Bericht aktualisieren. Es könnte eine grosse Bedeutung haben.
Nachdem sie schnelle
Verbesserungen erzielt hatte, war sie den Hüttenkäse offensichtlich
leid, was ja verständlich ist. Sie wechselte zu Yoghurt. Das scheint
zu funktionieren, aber Yoghurt enthält nur ein Drittel der Menge
an Protein und ich weiss nicht, wieviel sie benutzte. Um Weihnachten 1996
wurde sie zur Bestrahlung an einer Stelle ihres Rückrades in die
Klinik gebracht. Es half nicht. Irgendeine Art Massage wurde an ihrem
Rücken vorgenommen, welche sie fast umbrachte. Sie bekam eine Lungenentzündung
und wäre fast gestorben. Sie wurde nach hause geschickt und von einer
Hospizbetreuung versorgt. Ihre Tochter erzählte mir später,
der Arzt habe der Hospizschwester gesagt, ihre Mutter habe keine 30 Tage
mehr zu leben.
Zu diesem Zeitpunkt konnte sie nicht länger als ein paar Minuten
aufrecht im Bett sitzen. Jetzt begann sie wieder das Protein so zu nehmen,
wie es auch genommen werden sollte. Am folgenden Ostersonntag fuhr sie
zum Sonnenaufgangs-Gottesdienst. Ich hörte später, dass sie
in Knoxvill herumfuhr und sich ermutigt fühlte, da sich das Blatt
gewendet hatte.
Dann vernachlässigte sie wieder das Protein und es ging abwärts.
Jetzt probierte sie die begleitenden Lebensmittel [der Budwig-Kost] und
wieder zeigte sich etwas Besserung. Sie gesundete aber nicht völlig
und starb im Frühling 1998.
Zu der Zeit, als sie eine Hospiz-Betreuung hatte bekam sie auch Narkotika
wegen der Schmerzen. Sie lebte 26 Monate mit diesen Narkotika. Ein Arzt
erzählte mir, dass, wenn eine gesunde Person solche Narkotika über
einen längeren Zeitraum bekäme, es zu Schäden an mehreren
lebenswichtigen Organen käme. "Natürlich," sagte er
"wenn eine Person bald sterben wird, macht es ja nichts."
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