Brustkrebs4

Brustkrebs Stadium IV, Östrogen positiv mit Knochenmetastasen

Diesen Erfahrungsbericht habe ich aus mehreren Mails von Tina an die FlaxSeedOil2 Gruppe zusammengestellt, um hier ein kompletteres Bild ihrer Krankengeschichte darstellen zu können und um ihr selbst diese Arbeit zu ersparen. Die zu Grunde liegenden Mails datieren vom 15. und 16.12.2006 und vom 14. und 25.4.2007.

Im Dezember 2005 fand ich einen Knoten in meiner linken Brust. Ich vermutete eine Infektion, ausgelöst von einem Formbügel-BH, den ich seit einiger Zeit benutzte. Also hörte ich auf, überhaupt BHs zu tragen und der Knoten schien kleiner zu werden. (Später fand ich heraus, dass der Knoten in Abhängigkeit von Hormonen wechselnd anschwoll und wieder kleiner wurde.) Ende Januar fing meine rechte Hüfte an zu schmerzen und ab Ende März brauchte ich zum Gehen einen Stock. Ich konnte mir einfach nicht erklären, warum dieser "gezerrte Muskel" einfach nicht heilen wollte.

Im April fingen die Lymphdrüsen unter meinem linken Arm an zu schmerzen. Und das war's dann. Ich ging schließlich zum Arzt, der Krebs wurde diagnostiziert und die Brust abgenommen. Weitere Tests ergaben, dass der Krebs auch in die Knochen gestreut hatte. Ich hatte Brustkrebs Stadium IV, Östrogen positiv mit Knochenmetastasen.

Vor der Chemo erleuchtete ich den PET-Scan wie einen Weihnachtsbaum. Der Krebs war im Hüftknochen, Wirbelsäule, verschiedenen Rippen, dem Sternum und den großen Knochen meiner Arme und Beine. Im Grunde überall in meinen Knochen.

Ich begann mit der Chemo im Mai 2006 und sie dauerte bis zum 23. August. Es waren 6 Sitzungen, jeweils etwa 3 Wochen auseinander und ich fühlte mich die meiste Zeit ziemlich schlecht - 18 lange Wochen. Tamoxifen und Zometa habe ich anschließend verweigert.

Ungefähr 4-5 Wochen nach Ende der Chemo kam der Schmerz zurück!!! Nun, ich bin nicht sicher, ob der Krebs der Grund dafür war, aber es fühlte sich genau so an wie vorher.

Ich begann mit Budwig nach einem Entgiftungsprogramm mit Säften - ungefähr Ende September. Während ich also mit dem Budwig-Programm anfing, verstärkte sich der Schmerz noch für einige Wochen bevor er wieder abnahm. Trotz dieser erneut aufkommenden Schmerzen blieb ich bei Budwig. Dieser spezielle Knochenschmerz ist inzwischen so gut wie weg. [15.12.06] Ich habe das zuletzt eher auf einer wöchentlichen Basis als täglich beurteilen können, da der Schmerz mal schwächer und mal stärker war. In den ersten Wochen hatte ich meine Mühe, diese Quark-Leinöl-Mischung überhaupt hinunter zu bekommen.

Und dann... :

Mein PET-Scan im Dezember zeigte keine Anzeichen von Krebs mehr! Meine Blutbilder waren gut.

Den Bluttests nach, bin ich bis heute [25.4.07] krebsfrei.

Kürzlich traf ich mich wieder mit meiner Onkologin. Sie ist eine nette Ärztin und hatte keinerlei Probleme damit, dass ich einen alternativen Weg gewählt, oder das Tamoxifen verweigert hatte. Sie sagt, es sei schließlich MEIN Körper. Ob sie an komplementäre Ansätze glaubt, kann ich nicht sagen. Aber ich weiß, dass sie sowohl an die Kraft des Gebetes, als auch an die Kraft des positiven Denkens glaubt. Jedoch, sie kratzt verwundert ihren schönen Kopf darüber, wie gut es mir noch immer - 8 Monate nach Ende der Chemo - geht. Sie erwartete wirklich, dass ich unter Schmerzen zu leiden hätte - besonders in der Lebergegend. Sie hat nichts gesagt, aber ziemlich 'geschaut', wenn ihr wisst, was ich meine.

Sie wird mich nur anrufen, wenn die Blutwerte daneben sein sollten, was ich aber nicht erwarte. Ich gehe nur deshalb immer wieder hin, um ihr zu zeigen, dass Alternativen wirklich funktionieren. Sie hat wirklich nur eine andere Patientin, die mehr für sich tut, als gelegentlich eine Multi-Vitamin-Brausetablette zu nehmen.

Es hat eine Menge Mut gefordert, dem Budwig-Ansatz zu folgen, anstatt den Medikamenten. ABER. Was für eine Wahl hatte ich? Mit einem Krebs im Stadium IV war es unwahrscheinlich, dass irgend ein Medikament den Krebs länger als 1 Jahr in Schach gehalten hätte. Wenn's hoch kommt, 3 Jahre. Die Chemo war die Hölle und so etwas will ich NIE wieder machen.

Wenn ich einen Strich darunter mache, kann ich nicht erwarten mit Chemo und moderner Medizin länger als 7 Jahre zu überleben und das auch nur mit viel Glück. Und die Lebensqualität wäre nicht besonders gut. Mit dem Ansatz von Dr. Budwig werde ich entweder geheilt oder länger leben als mit Chemo, aber egal was von beiden eintreffen wird, ich werde mich den ganzen Weg entlang gut fühlen. Ich fühle mich gut. Das ist eine der "Nebenwirkungen" der Öl-Eiweiß-Kost.

Tina j.w.d. in Kentucky

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© www.oel-eiweiss-kost.de 10/2007

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