Haut 3

Ekzeme

aus: Dr. Johanna Budwig - Das Fettsyndrom (S.73)

"Der erste Patient, der mir zur Erprobung und Realisierung meiner Forschungsergebnisse in einer ärztlichen Praxis übergeben wurde, war ein 10 Monate alter Junge. Drei Kliniken hatte der kleine Bub bereits passiert wegen „Ernährungsstörungen". Niemand konnte ihm helfen.

Schwach und elend hing das Köpfchen zur Seite. Die gesamte Haut von Kopf bis zu Fuß, Ärmchen, Brust und Rücken des kleinen Patienten waren mit sogenannten Ekzemen bedeckt. Es gab kaum eine gesunde Hautpartie. Die Eltern waren in größter Sorge um diesen ersten Stammhalter.

Mein erster Gedanke: Quark und Leinöl würden hier helfen. Aber wie konnte ich diesem kleinen, so labilen Magen Quark und Leinöl zumuten; Nach längeren Überlegungen kam ich auf den Gedanken, ganz frisch geschrotete Leinsaat mit etwas Honig zu vermischen, heute im Reformhaus zu haben als „Linomel", und dieses Gemisch dem Kleinen mit Milch als Nahrung zu geben.

Es war erstaunlich zu beobachten, wie begierig dieser kleine 10 Monate alte Bub diese Nahrung einschlürfte, obwohl er bis zur Stunde alle ihm angebotene Nahrung konsequent verweigert hatte. Mit großer Gier sog der kleine Sprößling Tag für Tag und Mahlzeit für Mahlzeit diese Nahrung ein. Natürlich fügten wir danach auch frische Säfte, Banane und ähnliche Nahrungsmittel hinzu.

Innerhalb von wenigen Tagen erholte sich die Haut ganz offensichtlich, aber nicht nur die Haut, der Vater bestätigte, wie die Augen des Kindes plötzlich zu strahlen begannen. Der kleine Knirps, der bis dahin schwach und elend in seinem Bettchen gelegen hatte, stand bald auf und quiekte vor Vergnügen. In wenigen Wochen war die gesamte Haut in Ordnung und die Ernährungsstörung behoben. dass die Leinsaat oder das nun im Handel befindliche Leinsaatpräparat LINOMEL ein Hauptbestandteil der Nahrung dieses Kindes blieb, braucht wohl nicht betont zu werden."

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