Prostatakrebs 4

Prostatakrebs mit Rezidiv in der Blase

Im September 2005 konsultierte ich wegen Blut im Urin meinen Hausarzt, der mich daraufhin sofort an eine Urologin verwies. Diese diagnostizierte einen aggressiven, hormonabhängigen Prostatakrebs mit Tumorwachstum in die Blase. Die Ärztin begann sofort mit einer Hormonbehandlungskur, der Tumor wurde im Oktober operativ aus der Blase entfernt, es gab aber keine Prostatektomie (Prostataentfernung). Dabei wurde auch sichergestellt, dass die Blase selber nicht von Krebs betroffen war, was zum Glück nicht der Fall war. In der Folge erhielt ich drei 3-Monatsspitzen Zoladex zur Senkung des Testosteronspiegels. Der PSA- Wert sank dabei auf 0,05. Die Zoladex-Spritzen setzte ich ab wegen starker Nebenwirkungen: Ich bekam in beiden Knien eine starke, entzündliche Arthrose.

Leider zeigte sich bei einer Nachkontrolle im November 2007 ein erneutes Ansteigen des PSA-Wertes von 0,44 auf 1,03, woraufhin bei der Ultraschalluntersuchung Rezidive des Tumors in der Blase festgestellt wurden. Die darauf erfolgte erneute Operation erwies sich als schwierig, weil das Tumorgewebe in der Blase sehr schwammig war und sofort zum Bluten neigte. So blieb mir damals als letzte Möglichkeit nur noch die Bestrahlung, die ich in 33 Sitzungen im Sommer 2008 durchführte. Gegen Ende der Bestrahlungstherapie erhielt ich von meiner Heilpraktikerin das Buch „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“ von Lothar Hirneise. In diesem Buch stiess ich dann auf die Oel-Eiweisskost nach Dr. Johanna Budwig, die mir sofort einleuchtete als einzige wissenschaftlich begründete Alternative zur klassischen Krebsbekämpfung.

Ich besorgte mir die einzigen zwei im Handel noch erhältlichen Bücher von Frau Dr. Budwig und begann nach der Bestrahlungstherapie im August 2008 sofort mit der Budwig-Kost. Ich erneuerte auch die Zoladexspritze nicht mehr, die ich nach der Rezidiv-Diagnose wieder erhielt. Nach zwei Wochen strenger Budwig-Kost fühlte ich mich wieder sehr gut, nachdem mir die Bestrahlung eine grosse Müdigkeit bescherte.

Im November, also nach drei Monaten Oel-Eiweisskost war ich wieder bei der Urologin zur Kontrolle. Die Urologin war sehr zufrieden mit dem Ergebnis: Der PSA-Wert sank auf 0,01, mein Homocystein-Wert war erstmals im Norm-Bereich, die Leberwerte waren gut und die Ultraschall-Untersuchung ergab nichts Auffälliges. Doch die Urologin wollte sich noch mit einer Blasenspiegelung vergewissern, dass die Bestrahlung(!) auch den erwünschten Erfolg gebracht hätte. Sie bot mich dazu auf den 11. Februar 2009 auf.

Die Blasenspiegelung brachte nun die Urologin zum Staunen: Zwei Mal sagte sie vor sich hin: „Das glaub' ich nicht“. Bei der Besprechung sprach ich sie darauf an, worauf sie mir erklärte, dass die Blase so aussieht, „als wäre nie etwas gewesen“! Das hatte sie überrascht, denn sonst sind nach einer Bestrahlung noch immer Überreste des Tumors vorhanden. Ich erzählte ihr daraufhin von meiner Oel-Eiweisskost und davon, dass ich überzeugt davon bin, dass die Budwig-Kost mich so weit gebracht hat.

Heute, nach zwei Jahren Budwig Kost, stelle ich fest, dass es mir so gut geht wie schon lange nicht mehr: Ich kenne keine Kopfschmerzen mehr, keine Grippe und auch meine Kniearthrose macht mir praktisch keine Beschwerden mehr, was nach der Diagnose im Jahre 2007 ebenfalls sehr erstaunlich ist. Ich habe die Therapie auch etwas etwas gelockert, halte mich aber im Grundsätzlichen nach wie vor an die Vorgaben von Frau Dr. Budwig.

Schade, habe ich nicht schon von Anfang an die Lehre von Frau Dr. Johanna Budwig gekannt – ich hätte mir viel ersparen können!

W.N. Schweiz

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© www.oel-eiweiss-kost.de 04/2009

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