Schilddrüsenkrebs 2

Papilläres Schilddrüsenkarzinom

Nachricht an die Flaxseedoil2-Yahoogruppe vom 21.01.2017

Hallo,

dies' ist meine erste Nachricht an die Gruppe. Ich bin 34 Jahre alt und bekam im Oktober 2015 die Diagnose Papilläres Schilddrüsenkarzinom (Stadium 1). Bestätigt wurde diese Diagnose durch eine Nadel-Biopsie, welche ich anfangs durchführen ließ. Ich habe vier Schilddrüsenknoten , 2 auf der linken und 2 auf der rechten Seite meiner Schilddrüse. Der Arzt riet mir zu einer kompletten Schilddrüsenentfernung. Ich suchte im Netz nach anderen Möglichkeiten und las über Budwig und die Öl-Eiweiß-Kost und auch über diese wundervolle Gruppe hier.

Ich entschied mich gegen die Operation und folge der Öl-Eiweiß-Kost seit November 2015. Ich trinke auch eine Menge Karottensaft und grüne Säfte. Anfangs führte das zu einer deutlichen Verbesserung und mein Ultraschall zeigte nach 2 Monaten eine deutliche Verkleinerung der Schilddrüsenknoten um durchschnittlich 28%. Aber die Größe der Knoten ist seit diesem Zeitpunkt immer gleich geblieben. Diese Woche hatte ich meinen letzten Ultraschall und auch dieser zeigte, dass sich die Größe der Knoten nun seit fast einem Jahr nicht mehr verändert hat.

Obwohl ich froh bin, dass sie nicht größer geworden sind und auch keine Lymphknoten befallen sind, ist es doch auch so, dass die Knoten nicht kleiner werden. Anfangs dachte ich, da es ja ein sich langsam entwickelnder Krebs ist, dass er zum Verschwinden eben auch seine Zeit braucht. Aber jetzt bin ich doch etwas besorgt.

Ich habe keine Erfahrungsberichte zum Schilddrüsenkrebs finden können. Gibt es denn hier in der Gruppe Menschen, die die Öl-Eiweiß-Kost im Zusammenhang mit dieser Krebsart durchgeführt haben?

Danke, R.

 

Als Antwort bekommt R. das Zitat einer Nachricht, welche am 3. Nov. 2015 an die Gruppe gesendet wurde:

 

„Ich bin froh, dass es Dich ermutigt. … und es ist wunderbar, dass der Fleck auf Deiner Lunge aufgehört hat zu wachsen. Im Fall meines Mannes war es so, dass er 3 und 6 Monate nach seiner Diagnose je einen Ultraschall hatte, der etwas Wachstum zeigte, aber langsamer als erwartet. Danach mussten wir 6 Monate bis zum nächsten Test warten. Diese 6 Monate waren sehr spannend, denn wir hatten keinen starken Beweis dafür, dass die ÖEK auch funktionierte. Daher freue ich mich für Dich, dass der Krebs aufgehört hat zu wachsen.

Nur als Hinweis für Deine Zukunft, falls Dein Tumor nicht so schnell verschwindet, wie Du es erhoffst:

Im ersten Jahr verkleinerte sich sein Tumor von 5 cm auf 2,5 cm und in den 6 Monaten danach nur auf 2 cm. Aber danach hing er jahrelang da herum – vermutlich nicht länger gefährlich, sondern lediglich ein Klumpen von umgewandelten Zellen, die eine Apoptose (der natürliche Zelltod, den Zellen früher oder später erleben) erfahren würden, wenn ihre Zeit gekommen wäre. Ein Bekannter mit medizinischem Grundwissen vermutete, dass wohl das zentrum des Tumors dichter sei, und so länger für seine Auflösung bräuchte, während die äußeren und weicheren Schichten in nur 1 1/2 Jahren dahin geschmolzen seien.

Jedoch wussten wir das nicht mit Sicherheit, so dass die folgenden 3 Jahre oder so auch etwas spannend waren. Wir vertrauten einfach auf die ÖEK, mit dem Gefühl, dass das andauernde Wohlbefinden meines Mannes ein gutes Zeichen sei und schließlich verschwand der Tumor sowohl vom Ultraschall, als auch vom MRT. Ich habe vergessen, wie lange das nach seiner ursprünglichen Diagnose gedauert hat – wohl so etwa 4 Jahre.

J.B.

 

Den Erfahrungsbericht von Janis.B. zu der Erkrankung ihres Mannes an Leberkrebs finden Sie HIER.

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