Leinöl macht glücklich

Der Autor dieses Buches, Hans-Ulrich Grimm, hat die Spuren der Pflanze Lein (Flachs) von der tiefsten Vergangenheit bis in die heutige Zeit verfolgt und dabei hoch interessante Fakten über diese Pflanze und ihre Verwendung in Geschichte und Gegenwart zusammengetragen.

Dabei beschränkt er sich nicht nur auf den gesundheitlichen Wert des Öls, der schon in grauer Vorzeit bekannt und auch intensiv angewendet wurde, sondern beleuchtet auch die umfassende Nutzung des Öls und vor allem auch der Pflanzenfaser für die verschiedensten Gebrauchsgüter des Alltags. Kleidung, die Segel als wichtigster "Antrieb" der aufkommenden Seefahrt, Leinwand, Leinölfirnis und Leinölfarben der malenden Künstler und Leinöl als wichtigster Bestandteil des Fußbodenbelags Linoleum sind nur einige Beispiele des vielseitigen Gebrauchs dieser Pflanze bis in die Gegenwart.

Den größten Raum nimmt - wie auch der Titel schon vermuten lässt - die Bedeutung des Leinöls für die Gesundheit ein. Von Hippokrates über Hildegard von Bingen, Paracelsus bis hin zu Johanna Budwig, der ein eigenes Kapitel gewidmet, ist zieht sich der Faden wichtiger historischer Gesundheitsweisen. Zusätzlich zur Nutzung des Leinöls in Verbindung mit Quark, erhält der Leser durchaus einige weitere praktische Anwendungsmöglichkeiten des Öls vorgestellt. Wenn man dabei die wenigen Beispiele, bei denen das Leinöl oder der Leinsamen über das zulässige Maß erhitzt wird beiseite lässt (Entstehung der unerwünschten Trans-Fettsäuren, z.B. durch die unsäglichen Röstung des Samens vor dem Pressen aus geschmacklichen Gründen, wie es in einigen traditionell arbeitenden Ölmühlen der Fall ist), kann man viele Informationen des Büchlein durchaus nützlich und praktisch in seinen Alltag einbauen. Zumal Öl-Eiweiß-Köstler zu den wenigen Menschen im Land zählen, die frisches Leinöl immer greifbar haben.

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