Dörrgerät

Auf den ersten Blick, hat ein Dörrgerät mit der Öl-Eiweiß-Kost nichts zu tun. Betrachtet man aber einmal die Situation eines "Aussteigers" aus der normalen Kost, dann wird sehr schnell klar, dass der Verzicht auf Leckereien und Knabbereien, welche für die meisten Menschen ein Bestandteil der täglichen, kleinen Freuden bilden, eine mehr oder weniger große Hürde bildet. Schoko, Chips und Erdnussflips, Bonbons und Kekse halten alle Lebensmittelgeschäfte in langen Regalreihen bereit. Folglich werden die auch alle gekauft - und auch gegessen.

Nun ist der gesundheitliche Wert dieser Produkte aber im untersten, negativen Bereich anzusetzen und hat mit Ernährung und Nahrung überhaupt nichts mehr zu tun. Was also tun, wenn all das wegfällt?

Ein Teil der Lösung dieses Problems kann ein Dörrautomat darstellen. Trockenfrüchte wurden von Dr. Budwig immer wieder erwähnt. Diese sind erstens gesund und können ebenso wie z. B. diverse Nüsse, das Verlangen nach einer Süßigkeit oder Knabberei am Abend zufriedenstellen. Gesunde Trockenfrüchte in Bio-Qualität sind in den Bioläden durchaus zu finden, haben aber ihren Preis.

Die eigene Herstellung von Trockenfrüchten ist da etwas billiger und man hat zu ihnen natürlich einen viel direkteren Bezug, wenn man sie selber hergestellt hat. Außerdem weiß man dann genau, was drin ist - eben Nichts, außer der Frucht oder dem Gemüse. Als Konservierungsmethode wird das Dörren höchstens noch vom milchsauren Einlegen übertroffen. Beide Arten der Haltbarmachung erzeugen gesunde Nahrungsmittel und erhalten einen Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe.

Des weiteren lassen sich mit einem solchen Gerät auch leckere und gesunde Cracker, als Alternative zu herkömmlichen Kartoffelchips & Co. herstellen. Diese stehen in ihrem gesundheitlichen Wert noch weit über dem Trockenobst, da sie keinen Zucker enthalten, denn Fruchtzucker ist natürlich auch Zucker. Und besonders im Fall einer Krebserkrankung sollten Sie den Konsum von Zucker jeder Art so gering halten, wie es Ihnen persönlich möglich ist.

Zum Herstellen von Crackern, finden Sie eine Menge an Informationen und Rezepten auf den Internetseiten der Rohkost-Fans.

Außerdem kann man mit einem solchen Gerät auch seine Garten- und Teekräuter schonend konservieren. Das geht natürlich besonders schnell vonstatten, da Kräuter im Vergleich zu Früchten nur sehr wenig Flüssigkeit enthalten.

Worauf ist nun beim Kauf eines Dörrautomaten zu achten?

Auf dem Markt findet sich eine unübersehbare Fülle von Dörrgeräten mit den unterschiedlichsten Ausstattungen. Wenn man einmal einige bedeutsame Kriterien für die Auswahl zusammenstellt, dann schrumpft die Anzahl gut geeigneter Geräte doch merklich. Ich persönlich würde bei der Auswahl auf folgende Punkte achten:

Die folgenden beiden Geräte entsprechen in etwa diesen Kriterien, werden von den Käufern gut bewertet und entstammen dem mittleren Preissegment. Das dritte Gerät stammt schon aus der gehobenen Preiskategorie, arbeitet aber auf Basis von Infrarot-Strahlung, was zu einem noch gleichmäßigerem Trockenergebnis führt. Außerdem ist es das einzige mir bekannte Gerät, welches nicht nur durch einen Timer abschaltet, sondern auch dann, wenn ein bestimmter Trocknungsgrad des Dörrguts erreicht ist. Ein Klick auf die Fotos bringt Sie zur entsprechenden Seite bei Amazon:

BioChef Arizona Sol Dörrautomat

BioChef Arizona Sol Dörrautomat / Dörrgerät mit 6 Einschüben aus Edelstahl PLUS Digitaler Timer + Thermostat, 1x Anti-Haft Folie, 1x feinmaschigen Einlegematte, 1x Auffangblech
Preis ca. 160 €

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Hendi Dörrautomat mit 6 Schubladen

Hendi Dörrautomat mit 6 Schubladen
Preis ca. 130 €

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Infrarot Rohkost Dörrgerät CI IR D5

Infrarot Rohkost Dörrgerät CI IR D5 mit 5 Edelstahl Einschüben
Preis ca. 480 €

 

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