

Was Sie tun können, um Pestizide zu vermeiden_
Ein Artikel auf der Seite von Greenpeace
Erfahrungsschnipsel:
"Im Januar [2007] wurde bei dem Vater meiner Freundin Myelodysplastisches Syndrom, eine Erkrankung des Knochenmarks, diagnostiziert. Man machte ihm nicht viele Hoffnungen. Er bekam Chemo und einige andere Behandlungen.
Ein Freund erzählte ihm von der ÖEK und er begann sofort damit. Vor einigen Wochen wurde er von seinen Ärzten als krebsfrei eingestuft. Sie sagten, es sei ein Wunder!"
(9/07)
In der folgenden Aufzählung führe ich die in der Öl-Eiweiß-Kost erlaubten und die vom Speiseplan zu streichenden Nahrungsmittel auf. Die Angaben beziehen sich auf die strenge Form der Krankenkost. Wenn irgend möglich, sollten Sie dabei auf biologisch angebaute Lebensmittel achten. Seit dem solche Lebensmittel auch in ganz normalen Supermärkten angeboten werden, sind diese auch für weniger gut betuchte Menschen bezahlbar geworden. Sollten sie trotzdem auf Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau angewiesen sein, so können Sie als Verbraucher trotzdem noch zwischen mehr oder weniger stark belasteten Lebensmitteln wählen. Infos dazu finden Sie beispielsweise auf den Seiten von: Greenpeace Einkaufsnetzwerk
Bei dieser Lebensmittelliste handelt es sich lediglich um eine Aufzählung der erlaubten und verbotenen Lebensmittel in der Krankenkost, um zunächst einmal einen Überblick zu bekommen. Genauere Informationen zu diesem Thema und Erklärungen zu den verschiedenen Ge- und Verboten erhalten Sie in dem entsprechenden ausführlichen Artikel.

alle Sorten (mögl. biologisch angebaut); das Gemüse wird entweder kalt als Salat gereicht (z.B. geraspelte Karotten, Kohlrabi o. Ä.), oder schonend gedämpft - und erst nachträglich mit Oleolux und Kräutern gewürzt.
alle Sorten (mögl. biologisch angebaut), auch Wildkräutersalate wurden von Frau Budwig immer wieder empfohlen.
Alle Obstsorten (mögl. biologisch angebaut) sind erlaubt.
Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amarant, Kartoffeln, Reis
Leinöl, Kokosfett
Mandeln, Pinienkerne, Cashew-Kerne,Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse usw., aber keine Erdnüsse.
Brot sollte in der Krankenkost eher sporadisch vorkommen und wenn, dann nur als Vollkornbrot.
Als Butterersatz fungiert das Oleolux, alle Sorten Käse (abends kein Schnittkäse) und viele Sorten selbst zubereiteter Brotaufstriche, basierend auf der Quark-Leinöl Mayonnaise.
Honig, Fruchtsäfte (z.B. Traubensaft), Datteln und Feigen, Stevia
Gewürze und Kräuter in ihrer Originalform (also nicht als Bestandteil von Würzmischungen mit zweifelhaften Beigaben von Geschmacksverstärkern o. Ä.)
Alle Sorten Kräutertee, Grüner Tee, Muttersäfte aus Obst und Gemüse und natürlich Wasser und nicht zu vergessen: der Sauerkrautsaft morgens vor dem Müsli.

Alle Fleisch und Wurstwaren
Alle Sorten Fisch
Butter und Margarine
Alle Konserven, da sie entweder durch Konservierungsmittel oder durch Erhitzung haltbar gemacht werden
Alle Formen raffinierten Zuckers sind unbedingt zu meiden. Das gilt natürlich auch für den braunen Zucker, der oft als "gesunde" Alternative empfohlen wird.