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Zutaten für Oleolux

Abb.1

 

Zwiebeln im Kokosfett

Abb.2

 

Absieben

Abb.3

 

Zwiebeln bräunen

Abb.4

 

Fertiges Oleolux

Abb.5

 

 

 

 

Oleolux

Oleolux wurde von Frau Dr. Budwig entwickelt, um für die Kranken einen Ersatz für Butter als Brotaufstrich und als Fett beim Kochen zur Verfügung zu haben. Margarine schied aus, wegen der zumeist vorhandenen gehärteten Fette, welche dem Organismus sogar schaden und weil die darin enthaltenen ungesättigten Fette durch die industrielle Verarbeitung in der Trans-Form und nicht mehr in der ursprünglichen, für die Speicherung und Weiterleitung der so wichtigen Elektronen unabdingbaren Cis-Form vorliegen. Der Aufdruck auf Margarineverpackungen, welcher lautet: Enthält x % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, ist in diesem Sinne wenig hilfreich und aussagekräftig.
Oleolux lässt sich sehr leicht herstellen und ist auch im Kühlschrank einige Zeit haltbar.

 

Zutaten:

125 ml Leinöl
250 g ungehärtetes Kokosfett
1 mittelgroße Zwiebel
und 10 Knoblauchzehen

(Abb.1)

 

 

 

Zuerst wird das Leinöl in das Gefrierfach des Kühlschrankes gestellt. Am besten in dem gleichen Gefäß, in dem es hinterher auch mit dem heißen Kokosfett gemischt werden kann. Ich benutze dazu eine Schüssel mit einem "scharfen" Rand, aber besser ist vermutlich ein Messbecher oder ein anderes Gefäß mit Zotte, um beim späteren Abfüllen in die Gläser eine höhere Zielgenauigkeit zu haben.

Als nächstes schält man die Zwiebel, viertelt sie und erhitzt sie zusammen mit dem Kokosfett bis die Zwiebel beginnt, sich braun zu verfärben (Abb.2). Das dauert so ca. 6-8 Minuten. Genug Zeit also, um die Knoblauchzehen zu schälen.

Diese gibt man nun dazu, bis auch sie sich hellbraun färben. Das dauert etwa weitere 4-5 Minuten und sieht dann aus wie auf dem nächsten Foto (Abb.3). Jetzt ist das Kokosfett fertig und muss nun mit dem Leinöl zusammengebracht werden ohne dass sich dieses zu sehr dabei erhitzt. Aus diesem Grund stand es bis jetzt im Kühlfach.

Nun gießt man das heiße Kokosfett durch ein Sieb auf das vorgekühlte Leinöl (Abb.3) und rührt die Mischung gründlich durch, bis sich keine Schlieren mehr in dem Ölgemisch zeigen. (Abb.4)

Abschließend gibt man das Öl in Gläser mit Schraubdeckel und stellt diese zum möglichst schnellen abkühlen noch einmal ins Kühlfach. Wenn das Gemisch fest geworden (Abb.5) ist wechselt es in den normalen Kühlschrank, in dem es aufbewahrt wird.

Schmeckt sehr lecker!