Diverses 2

aus: Cliff Beckwiths Tonbandprotokollen

Vor einigen Jahren hatte mein Bruder eine Untersuchung. Man fand Krebs von der Wirbelsäule bis in seinen Schädel, in der Harnblase und einer Niere. Die Prostata war stark vergrößert und der PSA-Wert lag bei 785. Die Erkrankung war bis zu einem Punkt vorangeschritten an dem er nicht mehr essen konnte und sein Gewicht fiel von 195 Pfund auf 150 Pfund.

Sein Zustand besserte sich etwas, sodass er wieder essen konnte und er begann das Leinöl vorschriftsmäßig zu benutzen.Innerhalb kurzer Zeit fiel sein PSA-Wert auf 8, sein Gewicht stieg wieder auf 185 Pfund und er arbeitete wieder. Ein kräuterkundiger Freund erzählte ihm, er könne sich Leinsamen kaufen und diesen kochen, um an das Öl zu kommen und das sei doch billiger. Er machte sich nicht klar, dass Hitze die Omega 3 Fettsäuren zerstört. Der Arzt hatte ihm Stillbesterol als Hormonblocker gegeben. Wegen der Nebenwirkungen hörte er aber damit wieder auf. Im Endeffekt machte er also zu dieser Zeit gar nichts.

Er hörte etwas über Laetrile, das gegen Krebs eingesetzt wurde. Es befindet sich in Aprikosenkernen, welche in Kalifornien pfundweise verkauft werden. Roger aß nun Aprikosenkerne als würde es morgen keine mehr geben. Aprikosenkerne enthalten auch Zyanid und er liess nicht ab bis er deutliche Anzeichen einer Zyanidvergiftung hatte. Er starb im Oktober, aber wenigstens waren einige seiner Tumore verschwunden. Ich frage mich heute, ob er nicht zu seinem eigenen Tod beigetragen hat, indem er es mit den Aprikosenkernen übertrieb und das Leinöl nicht sachgerecht benutzte.

Völlig korrekte Anmerkung und Richtigstellung eines Lesers:

Hallo Herr Bierschenk,

Ebenso wie Sie bin ich Verfechter der ÖEK. In einem Beitrag auf Ihrer Seite steht allerdings etwas Falsches. Unter Diverses schreibt ein Autor, dass sein Bruder wohl an Cyanidvergiftung durch Laetrile gestorben ist.

1. B17 ist kein Cyanid, sondern ein Nitrilosid.

2. caifornische Aprikosen enthalten dieses Stoff gar nicht oder nur sehr wenig, denn dafür braucht man Wildaprikosen. In Kalifornien ist es üblich Zuchtaprikosen zu ernten.

Ich selbst habe Haufenweise davon gegessen, während meiner strengen Ernährung nach ÖEK. Ich habe die Kerne sogar mit der Kaffeemühle gemahlen, damit ich möglichst viel aufnehme.

Meine Geschichte können Sie unter www.Rothenburgsort.de/wordpress nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Conrad

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© www.oel-eiweiss-kost.de 10/2005

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