Die Lebensstationen Dr. Johanna Budwigs

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Neben den vielen Untersuchungen von nativem Blut, wurden von Dr. Budwig und den ihr zur Seite gestellten Assistenten auch unzählige frisch operierte Krebsgeschwulste auf ihren Gehalt an Fetten und Fett-Eiweißverbindungen untersucht. Immer deutlicher traten die Auswirkungen der industriell veränderten Fettsäuren im menschlichen Organismus zu Tage und die Entstehungsprozesse und Gefahren der Transfettsäuren waren durch diese Forschung schon Anfang der 50er Jahre entlarvt.

Der Zusammenhang zwischen diesen veränderten Fettsäuren, welche nicht mehr die ihnen im Organismus zugedachten Funktionen erfüllen, und der darniederliegenden Zellatmung im Krebsgeschehen war so unübersehbar, dass sie mit diesen Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit geht. Ihre letzten beiden offiziell abgesegneten Artikel zu diesem Thema darf sie 1952 in der März- und Juniausgabe des Fachmagazins "Fette und Seifen" unter dem Titel: "Die Papier-Chromatographie der Blutlipoide, Geschwulstproblem und Fettforschung" und "Fette aus Karzinomgeschwulsten und Poly-Öle" noch veröffentlichen. Dann wird allen Beteiligten um sie herum die Sache zu heiß und die im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung zu ziehenden politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen werden offensichtlich zu groß.

Sie darf jetzt ihre Arbeit am Institut nicht mehr weiterführen, aber der Versuch, sie mit dem Geschenk einer Apotheke von weiteren Veröffentlichungen abzuhalten, scheitert. Sie weiß sehr genau, dass das Leben hunderttausender Menschen gerettet werden könnte, wenn die Ergebnisse ihrer Forschung anerkannt und die entsprechenden gesundheitspolitischen Konsequenzen gezogen würden. An diesem Punkt wird sie wohl zum ersten Mal mit der ungeheuren Macht finanzieller Interessen konfrontiert und ist gezwungen, ihren zukünftigen Weg als Privatgelehrte und auf sich selbst gestellt weiter zu gehen.

1955 geht Dr. Johanna Budwig nach Göttingen und beginnt ein Medizinstudium. In den folgenden Jahren (bis 1957) hat sie neben ihrem Studium Gelegenheit, die von ihr inzwischen entwickelte Öl-Eiweiss-Kost mit offizieller Erlaubnis der Universitätsleitung an Patienten auf ihre Wirkung hin zu testen. Ihre Arbeit zieht unglaubliche Erfolge nach sich.

Ein Beispiel mag das erläutern:

"Die Patientin H.B. kam am 21. Dezember 1955 nach Göttingen, zuerst auf die Station von Prof. Martius, dann in das Weender-Krankenhaus. Die dortigen Professoren wollten nach der Röntgenaufnahme und der Durchleuchtung noch am Heiligen Abend operieren. Die Kranke entschloss sich aber auf mein Anraten hin, nur die Öl-Eiweiß-Kost durchzuführen. Sie erholte sich schnell und durchgreifend. Als sie nach sieben Wochen Krankenhausaufenthalt in Göttingen zurück in ihre Heimat in die Schweiz reiste, wollte man ihr an der Grenze nicht glauben, dass der Pass, den sie vorzeigte und dessen Bild sie sieben Wochen vorher hatte anfertigen lassen, ihr eigener Pass sei. So sehr hatte das krankhafte Aussehen sich innerhalb der sieben Wochen zum Vorteil der Kranken verändert. ... Diese Patientin lebt noch heute (Sept. 1977) in bester Gesundheit." (Zitat: Der Tod des Tumors II, 1977, S. 74)

Man ist zunächst begeistert von ihren Ergebnissen und bietet ihr an, die ÖEK in die herkömmlichen, an der Klinik praktizierten Therapieverfahren bei Krebskranken zu integrieren. Da die Wirkung von Chemotherapie und ionisierender Strahlung der Wirkung ihrer ÖEK genau entgegengesetzt ist, lehnt sie ab. Auch diesmal bleibt sie den von ihr als wahr und unabweisbar erkannten Zusammenhängen zwischen der behinderten Zellatmung und der Energie raubenden Wirkung von Atmungsgiften (Elektronenräubern) treu. Chemotherapeutika und die verwendeten Schmerzmittel (Morphine und ähnlich wirkende Präparate) tragen ebenso wie die eingesetzte Bestrahlung zu einer weiteren Energieentladung des Organismus bei. Die Zufuhr der elektronenreichen ungesättigten Fettsäuren hingegen dient dem Zweck, die notwendige Funktion der energetischen Aufladung des Organismus wieder herzustellen. Bremse und Gaspedal gleichzeitig zu benutzen ist für sie keine akzeptable Herangehensweise. Jetzt will man sie auch hier schnell wieder loswerden, so dass sie ihr Studium nicht abschließt und nun endgültig ihrer eigenen Wege geht.

Nachdem sie in der Folgezeit noch einige Jahre in Münster und Bad Zwischenahn lebt, geht sie Mitte der 60er Jahre in den Süden Deutschlands, um sich für den Rest ihres Lebens in Dietersweiler in der Nähe von Freudenstadt niederzulassen. In dieser Zeit wendet sie sich wieder verstärkt quantenphysikalischen Fragen zu, einem Fachgebiet, welches sie schon während ihrer Studienzeit sehr interessiert hat.

Die Quantenbiologie ist ein Zweig der Quantenphysik, welcher sich speziell mit der Frage des Zusammenhangs zwischen der Quantenenergie des Lichtes und der Aufrechterhaltung lebendiger Prozesse in lebenden Organismen beschäftigt. Es scheint offensichtlich, dass die Energie des Sonnenlichtes nicht nur auf indirektem Wege, also gespeichert in den Fettsäuren der Nahrungspflanzen über die Nahrung, sondern auch auf direktem Wege über die Haut aufgenommen werden kann.

Sie beginnt nun, verschiedene Öle auf ihre Absorptionsfähigkeit für Lichtstrahlen (Fotonen) bestimmter Wellenlängen zu untersuchen. Hintergrund für diese Nachforschungen sind Überlegungen, dass es im Grunde doch möglich sein müsste, in stark entladenen Organismen ihrer Patienten mit Hilfe von Laserlicht die Aufladung mit Fotonen von außen zu forcieren. Versuche dieser Art waren in den USA bereits durchgeführt worden, endeten aber regelmäßig mit starken Verbrennungen bei den Patienten. Seit dem Scheitern dieser Versuche galt dieser Ansatz als in der Praxis nicht durchführbar.

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