Darmkrebs 5a

B. S. schrieb am 06.03.2013

Jetzt will ich noch kurz etwas über den Zustand von meinem Mann berichten. Er war ja 2003 an Darmkrebs erkrankt, und ich hatte 2005 einen Bericht an Sie zur Veröffentlichung geschickt.

Meinem Mann geht es nach einer schweren Erkrankung 2011 wieder gut. Was war passiert: Mein Mann hatte eine gutartige Prostatavergrößerung, hat dies solange verdrängt in dem Glauben, dass es Krebs ist, bis er fast gestorben wäre. Ist trotz meiner Bitten nicht zum Arzt gegangen, so daß er eine Harnvergiftung hatte. Der Urin hatte sich in der Blase bis auf 5 Liter angesammelt (normal ist 1 Liter) und in die Niere zurückgestaut. Er hatte abgenommen, kam kaum noch eine Treppe hoch, hatte einen Bauch, der aussah wie ein Tumor, Hb-Wert von 5,4 . Erst als er nichts mehr essen konnte, ist er schließlich im August 2011 ins Krankenhaus gegangen. Die ganze Zeit haben wir uns aber immer noch streng an die Budwigkost gehalten. Ich bin überzeugt, hätte er anders gegessen, wäre er schon tot.

Er hat dann 5 Wochen Krankenhaus hinter sich mit über 30 Bluttransfusionen. Ich bin der Ansicht, im Krankenhaus hätte man ihn eher an der Prostata operieren müssen, dann wären diese vielen Transfusionen nicht erforderlich gewesen. Man hat dort über 14 Tage gewartet, weil – denke ich mir- man mit davon ausgegangen ist, dass aufgrund seiner Vorerkrankung er im Körper irgendwo Krebs hat. Bei seiner Aufnahme ins Krankenhaus waren die Urologen sogar überrascht, dass es ihm bei Darmkrebsdiagnose pT3, pN1,V1,RO,G2  trotzdem noch so relativ gut ging. Sie meinten, für die Onkologen wäre das ein Erfolg, wenn jemand mit dieser Diagnose überhaupt noch lebt. Mein Mann wurde dann auf Leber, Magen, Lunge untersucht. Es wurde - soweit sichtbar - nichts gefunden. Auch die Prostata war gutartig vergrößert.

Leider hatte das ganze ein trauriges Nachspiel. Seine Nieren haben aufgrund der langen Stauung Schaden genommen, so daß sie nur zu ca. 10 % arbeiten. Im Krankenhaus sollte er an die Dialyse, das hat mein Mann aber verweigert. Trotz der schlechten Laborwerte hatte er guten Hunger und fühlte sich auch nicht so schlecht. Wir sind der Ansicht, man muß seinem Körper auch die Chance geben, sich wieder zu regenerieren. Wir waren dort natürlich massivem Druck von seiten der Ärzte ausgesetzt. Ich habe meinem Mann jeden Morgen seinen Budwig-Quark gebracht und sein Mittagessen. Nachmittags bekam er wieder seinen frisch gemachten Quark und das Abendessen. Mit dem Krankenhausessen hätte er sich wahrscheinlich nicht so schnell erholen können. Dadurch, dass seine Nieren aufgrund der Schädigung zu wenig Kalium, Phosphat, Harnstoff usw. ausscheiden, haben wir unsere Kost nochmals umstellen müssen.

Mittlerweile haben wir eine für uns akzeptable Kost gefunden und halten uns - soweit es geht -nach wie vor an die Budwigkost, nur von allem weniger.

Wir haben einen guten Nierenarzt gefunden, der nicht nur nach Laborwerten geht, sondern auch nach dem Wohlfühlmodus, denn die Laborwerte von meinem Mann sind eigentlich schon Dialysewerte. Im August 2011 wurde mein Mann operiert, die Krankenkasse hat uns bereits im Dezember 2011 unter Druck gesetzt mit Erwerbsminderungsrente. Diese hat mein Mann abgelehnt und nach langsamer Wiedereingliederung im Februar 2012 wieder voll mit Arbeiten angefangen. Er arbeitet bis jetzt voll, war so gut wie nie krank und fühlt sich wohl. Er wird im Juli 63 Jahre, will noch ein paar Monate darüber arbeiten und dann in Rente gehen. Im vergangenen Jahr haben wir Urlaub am Tegernsee gemacht mit Bergtouren über 6 Stunden, und auch ein Woche Dolomiten in über 2000 m Höhe, und langes, anstrengendes Wandern haben ihm nichts ausgemacht. Im Gegenteil, er hat immer auf mich warten müssen.

Ich glaube, diesen guten Zustand trotz der schlechten Laborwerte verdankt er außer dem „weitgehend sauberen“ Essen auch seiner Art, nicht ständig an die Krankheit zu denken, sondern einfach zu leben und manches Unangenehme auch zu verdrängen (nach dieser vorherigen harten Lektion aber nicht mehr allzu lange). Ihre empfohlene Literatur und das Video sowie das Buch „Ein neues Ich“ sind eine neues Signal für uns, auch auf der geistigen Ebene mehr zu arbeiten, um körperliche Veränderungen zum Positiven hin zu bewirken. Man sollte alle natürlichen Möglichkeiten ausschöpfen um an dieses Ziel zu gelangen, denn das Leben ist doch schön. Aus diesem Grund bin ich Ihnen sehr dankbar für Ihre Hinweise. Bitte stellen Sie weiter interessante Bücher und Videos auf Ihrer Seite vor. Meinen Bericht können Sie gerne veröffentlichen, um auch anderen Menschen Mut zu machen.

Aufgrund Ihrer Newsletter habe ich mir auch das Buch von Norbekov „Eselsweisheit“ gekauft und bin begeistert. Seit Ende Dezember 2012 machen mein Mann und ich fast jeden Abend die gymnastischen Übungen von Norbekov und erinnern uns immer wieder daran, eine glückliche innere Stimmung mit einem Lächeln im Gesicht aufzubauen und unsere Aufmerksamkeit auf Probleme in unserem Körper zu richten. Es ist kaum zu glauben, aber auch bei mir hat sich eine Krampfader am Bein so gut wie verabschiedet und ist kaum noch sichtbar. An ein paar anderen Stellen am Bein muß ich noch ein bißchen arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

B. S.

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© www.oel-eiweiss-kost.de 10/2013

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