Brustkrebs 6

DCIS Brustkrebs

24.6.2009

Sehr geehrter Herr Bierschenk

Ich möchte Ihnen doch sehr gerne meine Erfahrung mit der Öl-Eiweiss-Kost, die ich seit bald einem Jahr durchführe, zusenden.

Bereits vor dem definitiven Bescheid und Arzttermin hatte mich im Internet auf die Suche nach einer Möglichkeit gemacht um wieder gesund zu werden. Es dauerte eine Zeit, bis mir plötzlich die Erinnerung kam, dass mein Ex-Freund mit Leinöl sehr gute Ergebnisse im Bezug auf Herzrasen erzielt hatte. Und als ich auf Google das Wort Leinöl eingab, kam ich irgendwann doch auf Ihre Seite und ich blieb da hängen, weil mich all die Erfahrungsberichten sehr beeindruckten. Als ich am 3. September 2008 vor meiner Frauenärztin sass und sie mir mitteilte, das ich an DCIS Brustkrebs erkrankt bin, teilte ich ihr ganz klar mit, dass ich mich weder operieren lassen werde noch eine Bestrahlung durch führen lasse. Sie war dann der Ansicht, dass es meine Entscheidung sei und sie mich wohl nie mehr sehen würde. Also irgendwie muss ich ihr recht geben.. ggg. Jedenfalls im Bezug auf die Brusterkrankung wird sie mich nie mehr behandeln müssen oder ich sie deswegen aufsuchen.

Meine Erfahrung mit der Budwigkost waren in den ersten 3 Wochen schon sehr erstaunlich. Mein Lebenspartner hatte schon mehr als Bedenken, ob das wirklich gut kommen würde und beharrte darauf, dass ich einen Termin bei der Frauenärztin vereinbare. Aber ich liess mich nicht beirren, denn all die Erfahrungsberichte gaben mir den Mut, konsequent den Weg zu gehen.

In den ersten 3 Wochen hat sich der DCIS Krebs noch mehr verstärkt und ich fühlte plötzlich einen grossen Knoten in der rechten Brust, den ich vorher gar nicht hatte und auf der linken Brust, wo KEINE Erkrankung festgestellt wurde per Mammographie, hatte sich auch ein kleiner Knoten gebildet. Nach weiteren genau 3 Wochen waren in meinen Brüsten KEINE Knoten mehr fest zustellen! :-))

Die Erfahrung jeden Tag in die Natur zu gehen, respektiv an die Sonne zu gehen, hat sich auch an meinem rechten Unterschenkel sehr sehr positiv ausgewirkt. Denn mich plagte einen sehr starken Juckreiz. Ich war schon fast daran, wegen diesem Ausschlag zum Arzt zu gehen. Ich fragte damals noch in der Apotheke nach, wegen diesem schlimmen Ausschlag und mir wurde gesagt, dass es eine Allergie sei und ich schnellstens zum Arzt gehen soll. Als ich begann, jeden Tag mindestens 1 Stunde in die Natur zu gehen, ging der Juckreiz schlagartig zurück und kam nie mehr zum Vorschein! Ich muss mich noch heute manchmal in den Hintern klemmen, um hinaus zu gehen, aber es ist einfach phänomenal, was das Sonnenlicht (Vitamin D) in sich hat!

Mein Umfeld betrachtete mich sehr kritisch, und heute werde ich nicht mehr gefragt, wie es mir gehe, weil man mir ansieht, dass es mir gut geht. Sämtliche Beschwerden, resp. Hitzewallungen, Wechseljahresbeschwerden gehörten sehr schnell der Vergangenheit an. Zudem wurden meine Brüste viel viel weicher. Ich muss auch da doch noch hinzufügen, dass im August 2008 auf beiden Brüsten Zysten festgestellt wurden. Heute spüre ich absolut nichts mehr, und habe ein Wohlgefühl, das ich vor einem Jahr absolut nicht mehr so hatte.

Morgens nehme ich natürlich wie im Tagesplan aufgeführt ist, den Sauerkrautsaft, den ich jedoch auch Abends bevor ich ins Bett gehe einnehme. Ich habe mich richtig daran gewöhnt und kann nur jedem empfehlen, ihn nie auszulassen. Das Oleolux Rezept hat es auch in sich, ist einfach HERRLICH! Ich liebe Oleolux mit frischen Kräutern, wie z.B. Basilikum, Majoran, Schnittlauch, und dazu Pfeffer sowie Curcuma und Knoblauch. Da ich kaum Brot in der Ernährung habe, gebe ich Oleolux oft als Zugabe ins gekochte Gemüse hinein. Ganz wenig kommt bei mir Toastbrot auf den Tisch, leicht getoastet, und da streiche ich Oleolux drauf. Dies kommt wie eben erwähnt eher selten vor.

Das Budwigmüsli bereite ich immer mit verschiedenen Früchten zu. Vor allem mische ich meistens etwas Ananassaft (Muttersaft), sowie manchmal auch Holundersaft (Muttersaft) hinzu. Am Anfang hatte ich verdauungsmässig etwas Schwierigkeiten mit der geschroteten Leinsaat, die ich dann einige Zeit ausgelassen hatte, aber seit einem halben Jahr, hat sich auch dies reguliert. Als Garnitur schmecken mir die gehackten Haselnüssen am besten, wechsle jedoch auch da ab und zu mit Walnüssen ab. Ich spüre es sehr gut, wenn ich mal keine Nüsse im Haus hab, was mich dann schnell veranlasst, wieder einzukaufen. Das Vitamin B macht sich so gut spürbar, man fühlt sich viel ruhiger, gelöster. Früher hatte ich eher eine innere Unruhe verspürt, und wenn ich mal Nüsse gegessen hatte, spürte ich den Unterschied. Seit ich das Budwigmüesli täglich mit den Nüssen einnehme, ist so ein Wohlgefühl eingekehrt, dass ich mir kaum mehr vorstellen kann, dass es früher jemals anders gewesen wäre.

Ich habe mir das Kochbuch: Öl-Eiweiss-Kost zu gelegt und ich hab echt gestaunt, wie gut die Rezepte schmecken. Mein Lieblings-Gemüserezept ist Rosenkohl 1 mit Majoran [Rezept 101]. Ich esse SEHR VIEL Salat mit Leinsamenöl und Apfelessig sowie mit frischen Kräutern und ganz wenig Meersalz zubereitet. Ich liebe auch das Kürbiskernöl sehr. Der Geschmack dieses Öles, ist so ausgezeichnet. Früher kannte ich weder das Leinsamenöl noch das Kürbiskernöl. Heute stehen in meinem Küchenschrank nur noch diese zwei Öle plus Sonnenblumenöl. Obwohl ich heute viel mehr Öl einnehme, habe ich nicht gross an Gewicht zugenommen. Ich nehme auch ab und zu durch den Tag 2-3 Esslöffel Leinöl pur ein.

Seit dem ich die Budwigkost anwende, hat sich mein Verdauungssystem komplett zum Positiven gewendet. Hab absolut keinen aufgeblähten Bauch mehr!

Ich habe mir zusätzlich noch etwas angewöhnt: Vor jedem Mittagessen bereite ich mir einen Karottensaft zu. Am Anfang benutzte ich einen Entsafter, ich machte jedoch die Erfahrung, das der gesamte Karottensaft effektiver ist. So benutze ich heute einen Mixer, nehme eine grosse Karotte, füge was Honig bei, sowie etwas Ananassaft (Muttersaft) und ein wenig Cassissaft (Muttersaft). Nach dem Mixen verdünne ich es mit stillem Wasser, gebe am Schluss noch ein wenig kalt gepresstes Sonnenblumenöl zu und rühre das Öl mit einem Kaffeelöffel noch schön ein. So habe ich nahezu 3.5 dl herrlichen Karottensaft!

Erwähnen möchte ich doch auch, das ich KEINEN weissen Zucker verwende, nur HONIG, und ganz selten Rohrzucker, insofern ich mal süssen muss, was ich jedoch sehr selten mache.

Als ich die Budwigkost kennen gelernt hatte, hab ich meinen Kühlschrank sowie Notvorratschrank mal richtig entrümpelt von z.B. jeglicher Butter, Olivenöl, Rapsöl. Da mein Sohn kein Vegetarier ist und in der Ausbildung als Koch ist, kreiert er sehr gerne Fleischrezepte. Aber auch er hat meine Veränderung sehr gut mitbekommen und isst ab und zu sehr gerne meine Budwigkost. Das heisst, viel Salat und Gemüse, ob roh oder gekocht. Teigwaren (Hartweizen) kommen ganz, ganz selten auf den Tisch, die ich jedoch immer nach Budwigkost zubereite, was auch meine Familie sehr schätzt! Da ich bereits vor der Budwigkost keine Fertiggerichte oder Fertigsaucen und sehr wenig Fleisch verwendete, fiel es mir sehr leicht, ganz auf Fleisch und Brot zu verzichten. Und diese Umstellung zeigte sehr schnell ein tolles positives Körpergefühl!

Glücklicherweise war meine DCIS Erkrankung im Anfangsstadium und ich gebe hier die Empfehlung, die Budwigkost konsequent durchzuführen, denn dies ist wirklich das BESTE, was der Körper braucht. Vieles kann damit reguliert werden. Ich hab zudem auch absolut kein Problem mehr mit dem Blutdruck. Ich hatte immer zu tiefe Werte, heute hat sich das normalisiert.

Ich habe vor einem Monat, meinen ehemaligen Frauenarzt konsultiert im Bezug auf Vorsorgeuntersuchung des Unterleibes. Als er die übliche Untersuchung an meiner Brust machte, staunte ich schon sehr: er bemerkte nicht mal, dass an der rechten Brust eine Gewebeprobeentnahme stattgefunden hatte. Denn ich hatte meine Brust vier Wochen lang mit Aprikosenöl einmassiert und die Narbe sieht man heute absolut nicht mehr. Er ertastete nichts und sagte: „Ok, nächstes Jahr wieder.“ Und ich musste einfach schmunzeln, als ich die Praxis verliess. Er hatte ja KEINE Ahnung, dass bei mir vor bald einem Jahr die Erkrankung festgestellt wurde. Warum machte ich das? Ich wollte meine eigentliche Frauenärztin noch nicht aufsuchen, weil ich ganz genau weiss: wenn ich zu ihr gehe, hätte es wieder die vielen unnötigen Untersuchungen gegeben, die doch dem Körper mehr schaden als nutzen. Ich fühle mich wirklich sehr, sehr gut und ich vertraue auf meinem Körper.

Ich wohne in einem Hochhaus mit 46 Wohnungen und z.Z. sind hier zwei weitere Frauen an Brustkrebs erkrankt. Ich bin die Einzige, die weder Eingriff noch zusätzliche Medikamente, Bestrahlung oder Chemo hatte. Die zwei Frauen haben um „Gesund“ zu werden einen anderen Weg gewählt. Und wenn ich so mit erlebe, wie es ihnen geht, bin ich unendlich dankbar, dass ich mich für die Öl-Eiweisskost entschieden habe.

Natürlich werde ich noch in diesem Jahr einen Termin mit meiner Frauenärztin vereinbaren. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, wie sich mein Weg mit der Budwigkost noch mehr verändern wird. Ich bin absolut überzeugt, dass vieles mit unserer Nahrung zusammen hängt!

Jim Rohn sagte: „So wie Du isst, bist Du!“ Und das sehe ich heute auch so.

Herzlichst

S. H.

Anmerkung zum Erfahrungsbericht:

Da in diesem Bericht der Rohrzucker (brauner Zucker ist hier gemeint) auf eine Art erwähnt wird, als sei er besser als weißer Zucker, möchte ich in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hinweisen, dass dieser braune Zucker im Grunde genau so schädlich ist wie der komplett ausraffinierte weiße Zucker. Es handelt sich in beiden Fällen um konzentrierte Kohlenhydrate, die Sie im Rahmen der ÖEK meiden sollten. Honig ist zwar ein reines und unverändertes Naturprodukt, in dem sich auch viele gesundheitlich wertvolle Inhaltsstoffe finden, aber da auch er im wesentlichen aus Zucker besteht, sollten Sie mit ihm sehr sparsam umgehen. Beachten Sie auch die wichtige Aussage im Bericht bezüglich der sparsamen Verwendung von Brot. Auch Brot und beispielsweise Nudeln stellen eine sehr konzentrierte Form von Kohlehydraten dar. Beide Lebensmittel sollten Sie - wenn überhaupt - nur sehr sparsam verwenden und wenn, dann ausschließlich in ihrer "Vollkorn"-Variante.

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