Eierstockkrebs 1

Granulosazelltumor

Berührender Bericht eines Mannes, der seine Frau nach anfänglich gutem Erfolg mit der ÖEK im Februar 2007 doch noch an die chemische Keule verlor. Ein wichtiger Erfahrungsbericht für alle Öl-Eiweiß Köstler, da er einige grundlegende Probleme aufzeigt, welche jedem, unabhängig von seiner Krebsart,begegnen können und wohl auch werden. Er führt erneut den manchmal tragischen Einfluss des gut meinenden Umfeldes deutlich vor Augen. Diese Problematik war auch Thema eines kürzlich veröffentlichten Erfahrungsberichts und meiner Anmerkungen dazu. Außerdem beschreibt er sehr deutlich die im Grunde recht hilflose und teilweise sehr schmerzhafte Lage von Begleitern in dieser Situation. Wenn der Betroffene selber kein komplettes "JA" zu der Vorgehensweise nach Budwig in sich trägt, bleibt auch dem Begleiter nur die Hilfsmöglichkeit, den geliebten Partner auf dem von diesem gewählten Weg so gut es geht zu unterstützen - auch dann, wenn er ihn nun sehenden Auges ins Grab unterstützen muss. Etwas schwereres lässt sich kaum vorstellen und einem hiervon Betroffenen bleibt nichts anderes übrig, als sich mit der vagen Hoffnung immer wieder aufzurichten, dass es ja in diesem Fall vielleicht auch gut ausgehen könnte.

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"Im September 2005 kam meine Frau zu mir und sagte, sie würde lieber sterben, als mit der Chemo weiterzumachen. Sie hatte sich vielen Operationen und vielen Chemos wegen ihres Granulosazelltumor (ovarial) unterzogen. Sie machte einen sehr kranken Einduck und war geschwächt ... Leute, die uns zu hause besuchten, waren in der Regel ziemlich erschrocken darüber, was sie zu sehen bekamen. Über Krebs oder seine Behandlungsmethoden wusste ich wenig, wohl aber über das Internet und so begann ich mich schlau zu machen. Es dauerte nicht lange bis ich auf Budwig stieß und das Ganze schien mir wirklich Sinn zu machen. Ich bin ein einfacher Mensch und mag Sachen, die Sinn machen.

Wir begannen im September 05 und folgten dem Ansatz bis in die Weihnachtszeit 05. Wir folgten dem Budwigprogramm und entsafteten sogar noch mehr, als vorgeschrieben. Meine Frau rang im Grunde während dieser ganzen Zeit mit mir. Es schien, als ob sie alle paar Tage die Sache hinschmeißen wollte. Ich begleitete sie auf diesem Weg und aß die gleichen Sachen wie sie.

Sie ging zu einer Weihnachtsfeier (2005) und alle anwesenden Damen fragten meine Frau, was denn mit ihr passiert sei. Sie war an der Pforte des Todes gestartet, um nun besser auszusehen als 1997, als ich sie heiratete. Die Verwandlung war verblüffend. Eine verrückte Sache, die uns beiden passierte war die, dass unsere Zähne richtig weiß geworden sind ... so weiß, dass die Leute begannen uns zu fragen, wo wir das hätten machen lassen.

Bereits im September hatte meine Frau mit ihrem Arzt ein Treffen für Ende Dezember verabredet. Ich fragte sie, warum sie hingehen wollte und was sie sich davon verspräche. Meine Frau genoss die Ergebnisse der ÖEK, kam aber innerlich nie wirklich 'an Bord'. Sie sagte, dass Neugierde immer gut für sie war und dass sie mit der Öl-Eiweiß-Kost weitermachen würde, egal was sie dort sagen würden.

Als sie an diesem Tag nach hause kam dachte ich, dass etwas schreckliches passiert sein müsse. Ihr Gesicht war weiß und sie wollte nicht mit mir reden. Am nächsten Tag sagte sie schließlich, die Ärzte hätten kein Problem bei ihr feststellen können und bestanden darauf, dass die Chemo vom Sommer gewirkt haben müsse. Ihr normaler Arzt konnte zu diesem Termin nicht kommen, so dass sie 2 andere Ärzte ins Spiel brachten. Diese bestanden darauf, dass sie sterben würde, falls sie die Chemo vom Sommer nicht fortführen würde ... und da es ihr nun so gut ginge, sei jetzt die beste Zeit, um weiter zu machen (während sie stabil sei). Es brauchte 3 Tage, bis ich sie wieder beruhigt hatte. Dann, um die Sache noch zu verschlimmern, geriet sie in eine 2-wöchige Diskussion mit meiner Schwester und von da an ging alles bergab. Diese beiden emotionalen Ereignisse änderten die Einstellung meiner Frau.

Ich warnte sie bezüglich dessen, was Dr. Budwig über eine Rückkehr zu der alten Lebensweise gesagt hatte und dass bei einem 2. Anlauf die ÖEK eventuell nicht mehr wirken könnte. Aber sie hatte Angst und so unterstützte ich sie in ihrer Entscheidung in die Klinik zurück zu gehen. 2006 sah ich dann Entwicklungen am Körper meiner Frau, die selbst meine Freunde in Tränen ausbrechen ließen, wenn sie in die Klinik kamen, um sie zu besuchen. Sie veränderte sich so dramatisch, dass ich es nicht geglaubt hätte, wenn ich es nicht selber gesehen hätte. Wir beerdigten sie am 25. Februar 2007.

Seit dieser Zeit esse ich selber die Öl-Eiweiß-Kost und kann nicht verstehen, dass es Leute gibt, welche versuchen sie zu diskreditieren ... weil sie keinem "bekanntem" wissenschaftlichen Ansatz folge. Warum nicht seinen Körper einige Monate damit füttern, um es selbst heraus zu finden? Ich habe beschlossen, ab jetzt jedem, den ich kenne - oder auch nicht kenne -, über den Budwig-Ansatz zu erzählen. Es ist an der Zeit, dass mehr Menschen diesen gesunden Lebensstil kennen. Ich weiß nicht, wie und wo das endet, aber ich habe die Zeit es zu machen. Die Menschen müssen das Leiden beenden.

R. V.

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© www.oel-eiweiss-kost.de 10/2007

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